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Tulln setzt sich klar bei GKL durch, Hypo bleibt weiterhin makellos – HIB, Hollabrunn und MGA Fivers 2 können jubeln

vor 11 Minuten
6 Min. Lesezeit

Am Sonntag wurde der 3. Spieltag der WHA MEISTERLIGA 2026/27 mit den beiden ausständigen Partien abgeschlossen: Der UHC Gartenstadt Tulln gewann bei GKL Krems-Langenlois deutlich mit 28:38, Hypo Niederösterreich ließ dem UHC Eggenburg beim 17:40-Auswärtserfolg keine Chance. Damit bleiben nach drei Spieltagen mit MADx WAT Atzgersdorf, Hypo Niederösterreich und den BT Füchsen Style your Smile weiterhin drei Teams ungeschlagen an der Tabellenspitze.


Auch der 2. Spieltag der WHA CHALLENGE 2026/27 wurde mit den drei ausständigen Partien abgeschlossen: Die HIB Handball Graz setzte sich deutlich beim SK Konstant Traun durch, der UHC Hollabrunn blieb auch im ersten Heimspiel ungeschlagen, und die MGA Fivers 2 feierten gegen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz ihren ersten Saisonsieg.


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WHA MEISTERLIGA


GKL Krems-Langenlois – UHC Gartenstadt Tulln 28:38 (12:18)

Tulln wird der Favoritenrolle in Langenlois gerecht

GKL Krems-Langenlois wollte nach dem Krimi-Sieg bei Union St. Pölten nachlegen, geriet gegen den UHC Gartenstadt Tulln aber früh ins Hintertreffen und lag bereits zur Halbzeit mit 12:18 zurück. Wie von Marianne Schütz im Vorfeld angekündigt, waren die Tullnerinnen die "klaren Favoritinnen" – und bestätigten das über die gesamte Spielzeit: Trotz einzelner guter Phasen der Gastgeberinnen zog Tulln im zweiten Durchgang neuerlich davon und feierte einen ungefährdeten Auswärtssieg. Für GKL ist es nach dem Auftaktrückschlag bei Stockerau bereits die zweite Saisonniederlage, Tulln bleibt hinter dem Spitzentrio weiter der erste Verfolger.


Beste Werferin der Partie war Chiara Sieber mit acht Treffern für Tulln, Nikolina Todorovic (drei Siebenmeter) und Hannah Ginsthofer (ein Siebenmeter) kamen auf jeweils sechs Tore, Matea Baric auf vier. Bei GKL waren Sanne Dijkstra, Naomi Provin und Bianca Wallechner mit jeweils fünf Treffern die erfolgreichsten Werferinnen, Paula Aschauer erzielte drei Tore.


Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir sind heute sehr gut ins Spiel gestartet, konnten mit einer offensiven Deckung einige Ballgewinne erzwingen, unser Tempospiel aufziehen und damit grundsätzlich schon dem ganzen Spiel unseren Stempel aufdrücken. Wir haben über die gesamte Spielzeit wirklich gut ins Tempospiel gefunden, waren zur Halbzeit mit 18:12 vorne – da haben wir vielleicht das eine oder andere liegen gelassen, aber grundsätzlich sehr komfortabel geführt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es noch einen offenen Schlagabtausch, in dem wir uns nicht zusätzlich absetzen konnten, aber mit Fortdauer des Spiels – und der Möglichkeit, heute viel durchzuwechseln – konnten wir vor allem unser Tempo halten und dadurch viele, unter Anführungszeichen, einfache Tore erzielen. Besonders erfreulich war, dass wir heute auch drei Spielerinnen aus der U18 einsetzen konnten, die sich alle drei mit einem Tor belohnt haben. Besonders freut es mich für Leni Aigner auf Linksaußen und Kaya Tomanek auf Rechtsaußen, die beide ihre ersten Tore in der WHA erzielt haben. Das war heute ein Start-Ziel-Sieg, damit sind wir sehr zufrieden, und wir hoffen, dass es in den nächsten Wochen so weitergeht. Wir wissen, dass wir uns nach wie vor in einer Entwicklung befinden, aber das heutige Spiel hat gezeigt, dass es eine sehr positive Entwicklung ist, an die wir anknüpfen wollen – auch wenn wir wissen, dass es noch einige Dinge gibt, an denen wir weiterarbeiten wollen. Jetzt geht es in die Nationalteampause und danach wartet zuhause das nächste Klacherspiel gegen die MGA auf uns. Da haben wir jetzt zwei Wochen Zeit, uns gut vorzubereiten, und ich freue mich schon auf ein sehr spannendes Spiel. Danke dir, schönen Abend und liebe Grüße."



UHC Eggenburg – Hypo Niederösterreich 17:40 (8:20)

Hypo lässt von Beginn an nichts anbrennen und bleibt makellos

Titelverteidiger Hypo Niederösterreich ist dem von Lina Kovacs im Vorfeld angekündigten Plan, von der ersten Minute an konzentriert und mit hohem Tempo aufzutreten, konsequent gefolgt: Angeführt von einer überragenden Lara Brezenci zog die Mannschaft von Cheftrainerin Alla Matuschkowitz bereits im ersten Durchgang auf 8:20 davon und ließ dem UHC Eggenburg zu keinem Zeitpunkt eine echte Chance. Für Hypo ist es der dritte Sieg im dritten Saisonspiel, womit die Mannschaft gemeinsam mit MADx WAT Atzgersdorf und den BT Füchsen Style your Smile weiterhin ungeschlagen bleibt. Der UHC Eggenburg, der bereits gegen Atzgersdorf und die JAGS das Nachsehen hatte, wartet auch nach dem dritten Saisonspiel weiterhin auf die ersten Punkte - hatte dafür aber auch eine denkbar undankbare Auslosung. 


Beste Werferin der Partie war Lara Brezenci mit acht Treffern für Hypo, Larissa Bures kam auf sieben, Martina Maticevic auf fünf, Nina Neidhart (ein Siebenmeter) und Panna Csata auf jeweils vier Tore. Bei Eggenburg war Emma Schlegel mit vier Treffern (ein Siebenmeter) erfolgreichste Werferin, Carola Weiser und Charlotte Neuchrist kamen auf jeweils drei Tore.


Emma Schlegel, Spielerin UHC Eggenburg: „Wie wir schon gewusst haben, würde es gegen Hypo ein harter Kampf werden – das war es dann auch. Aber gegen stärkere Mannschaften zu spielen bringt einen weiter. Jetzt wissen wir, woran wir arbeiten müssen, und werden das hoffentlich in der nächsten Woche gut umsetzen."


Larissa Bures, Spielerin Hypo Niederösterreich: „Wir haben von Anfang an versucht zu kämpfen und gut in der Deckung zu stehen. Ein paar Kleinigkeiten könnten wir noch verbessern, aber grundsätzlich war es ein solides Spiel."


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WHA CHALLENGE

 

SK Konstant Traun - HIB Handball Graz 24:35 (10:15)

Der SK Konstant Traun hielt gegen die HIB Handball Graz lange gut mit und lag bis zur Mitte der ersten Halbzeit mehrfach gleichauf (zuletzt 5:5), ehe die Gäste mit vier Toren in Folge auf 6:10 davonzogen und die Führung bis zur Pause auf 10:15 ausbauten. Nach dem Seitenwechsel setzte sich Graz weiter ab und zog phasenweise auf einen zweistelligen Vorsprung davon, ehe Traun im Schlussabschnitt noch etwas Kosmetik betrieb – am Ende feierte die HIB Handball Graz wie von Trainer Fabian Kastner erhofft den zweiten Sieg im zweiten Spiel und bleibt damit an der Tabellenspitze dran. Beste Werferin bei Traun war Annija Rozenfelde mit 8 Toren (2 Siebenmeter), bei Graz erzielte Julia Elisabeth Brunner 8 Treffer (allesamt Siebenmeter).


Fabian Kastner, Trainer HIB Handball Graz: "Der 24:35 Sieg in Traun war sehr verdient. Eine gute Leistung bei der man früh den Schalter umlegen konnte. Besonders erfreulich war, dass jede Spielerin auf mehreren Positionen ihre Leistung erbracht hat. Jetzt schnaufen wir erstmal durch bevor es dann am Samstag, 03.10 Zuhause gegen Dornbirn weitergeht."



UHC Hollabrunn - Perchtoldsdorf Devils 34:29 (20:11)

Der UHC Hollabrunn nahm die Vorfreude von Laurena Schneider auf das erste Heimspiel mit einem Blitzstart auf: Mit einem frühen Lauf setzte sich die Mannschaft bereits nach rund 20 Minuten deutlich ab und ging mit einer komfortablen 20:11-Führung in die Kabine. Die Perchtoldsdorf Devils steigerten sich nach der Pause spürbar und verkürzten dank einer starken zweiten Hälfte mehrmals bis auf fünf Tore, kamen dem Tabellendritten damit aber nie entscheidend näher – Hollabrunn brachte den 34:29-Heimsieg über die Zeit und bleibt nach zwei Spieltagen ohne Punkteverlust. Beste Werferinnen bei Hollabrunn waren Myriam Al-Khaffaf und Emma Ringelhahn (3 von 5 Siebenmetern) mit je 7 Toren, bei Perchtoldsdorf war Lola Mausz mit 10 Treffern (3 Siebenmeter) mit Abstand erfolgreichste Werferin.


Laurena Schneider, Spielerin UHC Hollabrunn: „In der ersten Halbzeit haben wir extrem stark verteidigt. Nach der Pause sind wir dann holprig gestartet und haben bis zum Schluss nicht mehr ganz in unseren Rhythmus gefunden. Aber dank unserer guten Abwehr konnten wir die Führung behaupten und am Ende verdient mit fünf Toren gewinnen."


Laura Grießler, Perchtoldsdorf Devils: "Wir sind schlecht ins Spiel gestartet, standen in der Defensive zu weit auseinander und hatten dadurch früh einen Rückstand. Wir konnten uns in der zweiten Halbzeit zwar steigern, den Vorsprung der Gegner aber leider nicht mehr aufholen."



MGA Fivers 2 - SG TV Gleisdorf/HC Weiz 34:31 (20:12)

Die MGA Fivers 2 lieferten sich mit der SG TV Gleisdorf/HC Weiz in den ersten 20 Minuten ein enges Duell mit ständigem Gleichstand (zuletzt 11:11), ehe Headcoach Xavi Vegas' Team einen entscheidenden Lauf hinlegte und mit einer 20:12-Führung in die Pause ging. Gleisdorf/Weiz kämpfte sich in der zweiten Hälfte bis auf ein Tor heran (26:25), doch die Fivers 2 beantworteten den Vorstoß umgehend und verteidigten ihren Vorsprung bis zum 34:31-Endstand – der erste Sieg der jungen Mannschaft in ihrer CHALLENGE-Premierensaison. Beste Werferin bei den Fivers 2 war Rita Wernert mit 6 Toren (allesamt Siebenmeter), bei Gleisdorf/Weiz war Bright Laeticia Wagner mit 9 Treffern erfolgreichste Werferin.


Marija Katic, Spielerin MGA Fivers: „Die erste Halbzeit war sehr gut, wir haben alle zusammen gespielt. In der zweiten Halbzeit wurde es dann ein bisschen schwerer, aber das haben wir als Team gemeinsam trotzdem geschafft. Ich finde, dass wir sehr gut gespielt und uns die zwei Punkte gesichert haben – das war wirklich ein sehr schöner Erfolg."


Lea Milic, Spielerin SG TV Gleisdorf/HC Weiz: „In der ersten Halbzeit haben wir uns extrem schwer getan. Wir sind nicht ins Spiel gekommen, da war kein Tempo drin, und so sind wir mit minus acht in die Pause gegangen. Danach konnten wir uns aber zusammenreißen und bis auf minus eins herankommen – dann hat uns aber einfach die Luft gefehlt, und die Gegnerinnen konnten sich wieder absetzen. Wir nehmen trotzdem das Positive aus der zweiten Halbzeit mit und gehen positiv ins nächste Spiel."


 
 
 

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