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Atzgersdorf und die Füchse bleiben makellos – Dornbirn gewinnt erneut, Admira siegt im Krimi bei Gänserndorf

vor 10 Minuten
7 Min. Lesezeit

Der 3. Spieltag der WHA MEISTERLIGA 2026/27 hat am Samstag für klare Ergebnisse gesorgt: MADx WAT Atzgersdorf und die BT Füchse Style your Smile bleiben als einzige Teams nach drei Runden makellos und gewannen auch ihre dritten Saisonspiele deutlich – Atzgersdorf ließ roomz JAGS WVB im TV-Livespiel auf ORF SPORT+ beim 47:24 keine Chance, die Füchse setzten sich gegen die Union Korneuburg Damen mit 35:21 durch. Der UHC Müllner Bau Stockerau blieb mit einem 25:33-Auswärtserfolg bei Blau-Weiß Feldkirch ebenfalls weiter ungeschlagen, und die MGA Fivers feierten mit einem 16:23-Erfolg bei Union St. Pölten ihren ersten Saisonsieg. 


Am Samstag wurden auch die ersten beiden Partien des 2. Spieltags der WHA CHALLENGE 2026/27 ausgetragen: Der SSV Dornbirn Schoren setzte sich zuhause deutlich gegen den UHC Graz durch und bleibt damit nach zwei Runden ohne Punkteverlust, während sich der UHC Admira Wien in einem torreichen Auswärtsspiel knapp beim UHC Storch Gänserndorf durchsetzte.



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WHA MEISTERLIGA


BT Füchse Style your Smile – Union Korneuburg Damen 35:21 (18:9)

Die Füchsinnen holen den dritten Sieg im dritten Spiel

Die BT Füchse Style your Smile sind ihrem Anspruch, wie von Myriam Bot im Vorfeld angekündigt, ein "tolles Spiel" abzuliefern, von der ersten Minute an gerecht geworden: Angeführt von einer überragenden Anamarija Boras zogen die Gastgeberinnen bereits in der Anfangsphase deutlich davon und gingen mit einer komfortablen 18:9-Führung in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang ließen die Füchsinnen nichts anbrennen und feierten trotz einer kurzen Aufholjagd der Gäste im Schlussabschnitt ihren dritten Sieg im dritten Saisonspiel. Die Union Korneuburg Damen, die im direkten Vergleich der Vorjahre eigentlich eine recht ausgeglichene Bilanz vorzuweisen hatten, kassierten damit nach drei Spieltagen bereits die dritte Niederlage und warten weiter auf die ersten Zähler der Saison.


Beste Werferin der Partie war Anamarija Boras mit neun Treffern für die Füchse, Sophie Kolobrodow und Ivana Nikolic kamen auf jeweils sechs Tore (je einen Siebenmeter), Carina Peintinger erzielte vier Treffer. Bei der Union Korneuburg Damen war Sabrina Grasser mit fünf Toren erfolgreichste Werferin, Laura Schmid kam auf vier, Manuela Brunner und Sarah Pojmann auf jeweils drei Treffer.


Gerald Pojmann, Obmann Union Korneuburg Damen: „In der ersten Halbzeit konnten wir unser Spiel nicht entfalten, sind zu oft an der aggressiven Deckung der Gastgeberinnen gescheitert und konnten in der Defensive dem wuchtigen Angriff der Füchse zu wenig entgegensetzen, wodurch wir zur Halbzeit bereits mit minus neun zurücklagen. In der zweiten Halbzeit hat sich das Ganze dann konsolidiert, die Spielerinnen konnten endlich zeigen, was sie können. Obwohl die Füchse weiterhin überlegen waren, hielt sich der Rückstand danach in Grenzen. Für die junge Truppe war es dennoch ein anerkennenswertes Ergebnis, und wir hoffen, in den nächsten Spielen darauf aufbauen zu können."


Mariella Schwarz, Union Korneuburg Damen: "Nach einer verpatzten ersten Halbzeit in der wir keinen Ballfluss zustande bekommen haben, mussten wir bereits einem großen Rückstand nachlaufen. Zu viele technische Fehler haben zu vielen Kontertoren der Füchse geführt. In der zweiten Halbzeit stand unsere Deckung etwas kompakter, aber wir konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. Nun heißt es an unseren Baustellen zu arbeiten und im nächsten Spiel Vollgas zu geben."



Union St. Pölten Frauen – MGA Fivers 16:23 (7:10)

Die MGA Fivers setzen sich nach Kopf-an-Kopf-Rennen deutlich durch

Union St. Pölten und die MGA Fivers lieferten sich über weite Strecken der ersten Halbzeit ein enges Duell, ehe die Gäste dank einer starken Schlussphase des ersten Durchgangs mit 10:7 in die Kabine gingen. Im zweiten Abschnitt zogen die Wienerinnen, wie von Headcoach Ivica "Ivo" Belas im Vorfeld angekündigt, mit konsequentem Tempospiel entscheidend davon und feierten einen klaren 23:16-Auswärtserfolg. Union St. Pölten wartet damit nach drei Spieltagen weiterhin auf den ersten Punktgewinn, während MGA nach dem Auftakt-Rückschlag bei Hypo Niederösterreich und dem Remis gegen Stockerau ihren ersten Saisonsieg feiern konnten.


Beste Werferin der Partie war Adrien Almasi Toth mit sieben Treffern (zwei Siebenmeter) für die MGA, Chiamaka Igwebuike verwandelte alle vier ihrer Versuche vom Siebenmeterpunkt, Jana Devina Hartmann kam auf vier Tore. Bei St. Pölten war Patricia Elena Buznean mit drei Treffern erfolgreichste Werferin, Katrin Betz, Frida Freibauer und Karoline Weinknecht kamen auf jeweils zwei Tore.


Anna Gwis, Union St. Pölten Frauen: „Wir haben heute über weite Strecken gut dagegengehalten und als Team bis zum Schluss gekämpft. Leider hatten wir nach der Pause eine Phase, in der wir den Fivers zu viele Möglichkeiten gegeben haben. Jetzt heißt es, weiterzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder voll anzugreifen.“



Blau-Weiß Feldkirch – UHC Müllner Bau Stockerau 25:33 (12:16)

Für die lange Reise belohnt: Stockerau jubelt über Auswärtssieg in Feldkirch

Blau-Weiß Feldkirch wollte nach der deutlichen Niederlage gegen Hypo Niederösterreich rasch reagieren, geriet gegen den UHC Müllner Bau Stockerau aber früh in Rückstand und lag zur Halbzeit mit 12:16 zurück. Auch nach der Pause kamen die Vorarlbergerinnen zwar mehrfach bis auf ein Tor heran, konnten sich aber nie entscheidend absetzen – in der Schlussphase zog Stockerau dank einer treffsicheren Noemi Kovacs klar davon und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel ohne Niederlage. Für Feldkirch ist es die zweite Saisonniederlage.


Beste Werferin der Partie war Noemi Kovacs mit sieben Treffern für Stockerau, Adel Juhasz kam auf fünf, Dominika Dudas (1 Siebenmeter) und Carina Chwojka auf jeweils vier Tore. Bei Feldkirch war Maria Adina Ghidoarca mit acht Treffern (zwei Siebenmeter) erfolgreichste Werferin, Diana Kiss kam auf sieben, Raphaela Rederer auf vier Tore.


Sissi Lange, Spielerin HC BW Feldkirch: „Das Spiel gegen Stockerau war eines, das wir sehr gerne gewonnen hätten. Leider hat es nicht geklappt – wir hatten einige Fehler, die unsere Gegnerinnen sofort bestraft haben. Ich finde aber, wir sind eine sehr talentierte Mannschaft, und eine Niederlage gibt uns die Chance, noch einmal unsere Schwächen zu reflektieren und uns dadurch zu verstärken. Auf jeden Fall freuen wir uns schon aufs Rückspiel."



MADx WAT Atzgersdorf – roomz JAGS WVB 47:24 (24:8)

Atzgersdorf lässt den JAGS bei einem 71-Tore-Festival keine Chance

MADx WAT Atzgersdorf hat seine makellose Bilanz gegen die JAGS im TV-Livespiel auf ORF SPORT+ eindrucksvoll ausgebaut: Angeführt von einer treffsicheren Alina Bohnen zogen die Gastgeberinnen bereits im ersten Durchgang auf 24:8 davon und ließen den JAGS, die nach dem Erfolg gegen den UHC Eggenburg selbstbewusst angereist waren, zu keinem Zeitpunkt eine reelle Chance. Wie von Trainer Olivier Haunold im Vorfeld angekündigt, nutzte Atzgersdorf die Partie auch zur weiteren Standortbestimmung des neuformierten Kaders – mit sechs Spielerinnen mit mindestens fünf Treffern und einer Tordifferenz von +23 an diesem Tag untermauert die Mannschaft eindrucksvoll den Anspruch auf einen Spitzenplatz. Für die JAGS, die im Vorfeld vor allem die schnellen Gegenangriffe Atzgersdorfs verlangsamen wollten, bleibt es bei der elften Niederlage im elften direkten Duell gegen die Wienerinnen.


Beste Werferin der Partie war Alina Bohnen mit sieben Treffern für Atzgersdorf, Nicol Nejedlikova (ein Siebenmeter) kam auf sechs, Melanie Jurkovic, Lea Kofler, Giulia Laita und Ines Mustedanagic (drei Siebenmeter) auf jeweils fünf Tore. Bei den JAGS waren Anna Petrovics (vier Siebenmeter) und Viktoria Szücs mit jeweils sieben Treffern die erfolgreichsten Werferinnen, Ines Rein Lorenzale erzielte vier Tore (ein Siebenmeter).


Anabel Cosic, Spielerin MADx WAT Atzgersdorf: „Wir sind stark ins Spiel gestartet, mit einer starken Deckung, aus der heraus wir natürlich auch die leichten Kontertore machen konnten. Ich finde es super, dass wir bei so einem hohen Spielstand auch in der zweiten Halbzeit die Konzentration gehalten haben. Da sind mir dann kurz zu viele technische Fehler passiert, aber im Großen und Ganzen war das ein souveränes Spiel – und wenn wir so weitermachen, wird das gut."


Viktoria Szücs, Spielerin roomz JAGS WVB: „Wir konnten unser Spiel, das wir eigentlich spielen wollen, leider gar nicht durchsetzen – teilweise konnten wir überhaupt nicht unser Spiel spielen. Gegen Ende hat es mit dem schnelleren Spiel teilweise gut funktioniert, aber im Endeffekt hat das leider nicht gereicht."

Ines Rein, Spielerin roomz JAGS WVB: "In der ersten Halbzeit haben wir uns leider zu viele technische Fehler geleistet, die Atzgersdorf mit schnellen Kontern beinhart bestraft hat. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns in der Deckung stabilisieren, wodurch auch unser Angriff etwas flüssiger wurde.

Alles in allem war jedoch ein klarer Niveauunterschied zu erkennen. Daran werden wir weiterhin konsequent arbeiten, um diese Lücke Schritt für Schritt zu schließen."


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WHA CHALLENGE

 

SSV Dornbirn Schoren - UHC Graz 34:26 (22:14)

Der SSV Dornbirn Schoren hat vor heimischem Publikum genau das geliefert, was Laura Götze im Vorfeld angekündigt hatte: Nach einer zunächst engen Anfangsphase (9:8 in der 12. Minute) zog die Mannschaft von Cheftrainer Marko Tanasković mit einem starken Lauf auf 22:10 davon und ging mit einer komfortablen 22:14-Führung in die Kabine. Der UHC Graz kämpfte sich in der zweiten Hälfte bis auf 29:25 heran, ehe Dornbirn mit fünf Toren in Folge erneut für klare Verhältnisse sorgte und den 34:26-Heimsieg über die Zeit brachte – der zweite Sieg im zweiten Spiel. Beste Werferinnen bei Dornbirn waren Yevheniia Levchenko und Juliane Grauer mit je 7 Toren, bei Graz war Viktoria Augustin mit 9 Treffern (davon 2 Siebenmeter) erfolgreichste Werferin.


Marko Tanasković, Trainer SSV Dornbirn Schoren: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mädels. Wir haben unseren Plan durchgezogen – vor allem in den ersten 14 Minuten hat alles funktioniert, genau so, wie wir es die Woche über trainiert haben. Das haben wir aufs Feld übertragen, und darauf bin ich stolz. Einfach weiter so, wir gehen in die richtige Richtung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist es etwas unrund gelaufen – das lag daran, dass ich möglichst vielen Spielerinnen Spielzeit geben wollte. Das ist aber ganz normal, das gehört dazu. Ich bin zufrieden."



UHC Storch Gänserndorf - UHC Admira Wien 34:37 (18:21)

Beim UHC Storch Gänserndorf entwickelte sich ein enges Duell mit zahlreichen Führungswechseln: Nach frühem Gleichstand (4:4) setzte sich der UHC Admira Wien mit einem Lauf von 8:8 auf 8:13 erstmals deutlicher ab und ging mit einer 18:21-Führung in die Pause. Gänserndorf ließ aber nicht locker und glich in der zweiten Halbzeit zweimal aus (24:24, 25:25), ehe Admira in der Schlussphase erneut das bessere Ende für sich hatte und einen knappen 37:34-Auswärtssieg einfuhr. Beste Werferinnen bei Gänserndorf waren Magdalena Prager und Anja Ertl (4 von 6 Siebenmetern) mit je 6 Toren, bei Admira war Christina Lovrinovic mit 9 Treffern erfolgreichste Werferin.


Lea Koncsek, Spielerin UHC Storch Gänserndorf: „Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Toren. Wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen – wir müssen in der Deckung ein bisschen mehr Gas geben. Das nehmen wir mit fürs nächste Spiel, arbeiten daran und kämpfen einfach weiter, weiter, weiter."


Statement UHC Admira Wien: „Es war eine sehr gute Stimmung in der Halle, es war ein sehr enges und intensives Spiel. Unsere Mannschaft hat einen ziemlich guten Kampfgeist gezeigt, und deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir uns die zwei Punkte heute verdient haben. Es war aber sehr hart, und wir sind sehr froh, jetzt den ersten Saisonsieg eingefahren zu haben."



 
 
 

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