Hypo übernimmt die Tabellenführung - Fivers mit wilder Aufholjagd!
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Die Top-4-Duelle in der WHA MEISTERLIGA brachten reichlich Bewegung. Hypo Niederösterreich übernahm mit einem Sieg gegen MADx WAT Atzgersdorf die Tabellenführung. Der UHC Gartenstadt Tulln sah gegen die MGA Fivers zwei Minuten vor Schluss bereits wie der sichere Sieger aus, doch mit vier schnellen Toren drehten die Wienerinnen die Partie noch! Auch die beiden weiten Reisen nach Vorarlberg haben sich gelohnt. Die BT Füchse style your smile gewannen bei Blau-Weiß Feldkirch, und GKL Krems – Langenlois holte sich beim SSV Dornbirn Schoren den ersten Auswärtssieg der Saison. Die Union Korneuburg Damen ließen gegen die roomz JAGS WVB keine Zweifel aufkommen. Zum Abschluss konnten die Union St. Pölten Frauen tatsächlich nachlegen und nach dem Sieg in der Vorrunde auch diesmal gewinnen – auswärts beim UHC Müllner Bau Stockerau. In der WHA CHALLENGE gab es in allen drei Samstagspartien Siege der jeweiligen Favoritinnen. Den Anfang machte HIB Handball Graz mit einem 32:27-Auswärtssieg bei DHC WAT Fünfhaus. Auch das zweite Team aus Graz konnte jubeln und zwar über einen 28:22-Heimsieg des UHC Graz gegen den SK KONSTANT Traun! Zum Tagesabschluss machte der UHC Eggenburg das, was er am besten kann: Gewinnen. Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel bleibt die Eggenburger Weste weiterhin weiß und makellos.
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WHA MEISTERLIGA Blau-Weiß Feldkirch - BT Füchse style your smile BT Füchse gewinnen torreiches Duell in Feldkirch Die BT Füchse style your smile setzten sich im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Feldkirch mit 35:33 (19:17) durch. Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch. Feldkirch hielt über weite Strecken dagegen, doch die Gäste aus der Steiermark konnten sich zur Pause eine knappe Zwei-Tore-Führung erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange ausgeglichen. In der Schlussphase behielten die Füchsinnen jedoch die Nerven und brachten den Vorsprung über die Zeit. Beste Werferin der Gäste war Anamarija Boras mit zehn Treffern. Für Feldkirch erzielte Diana Kiss acht Tore. Goran Vranjes, BT Füchse style your smile: "Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert und dominiert. Unsere Abwehr stand extrem stabil, und der Sieg war absolut verdient. Die Mannschaft ist entsprechend glücklich – für alle ist es eine große Erleichterung." MADx WAT Atzgersdorf - Hypo Niederösterreich Hypo gewinnt Spitzenduell und übernimmt Tabellenführung! Hypo Niederösterreich setzte sich im Topspiel der WHA MEISTERLIGA auswärts bei MADx WAT Atzgersdorf mit 31:25 (14:12) durch und übernimmt damit die Tabellenführung. Die Partie hielt zunächst, was sie versprach. Beide Teams lieferten sich in der Anfangsphase ein intensives Duell auf Augenhöhe. Atzgersdorf konnte mehrfach vorlegen, Hypo fand jedoch immer wieder die passende Antwort. Im Laufe der ersten Halbzeit übernahmen die Niederösterreicherinnen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich bis zur Pause eine knappe 14:12-Führung. Nach dem Seitenwechsel baute Hypo den Vorsprung rasch weiter aus und setzte sich zwischenzeitlich auf sechs Tore ab. Atzgersdorf kämpfte sich noch einmal etwas heran, doch die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und brachten den Vorsprung in der Schlussphase souverän über die Zeit. Beste Werferin der Gäste war Patricia Mihalics mit acht Treffern. Für Atzgersdorf erzielten Lara Brezenci, Lea Kofler und Alina Bohnen jeweils fünf Tore. Martin Fachathaler, Trainer MADx WAT Atzgersdorf: „Heute war Hypo NÖ ziemlich stark und sehr gut auf uns eingestellt. Sie haben gezeigt, dass es gegen einen starken Gegner nicht so einfach ist. Unsere Deckung war phasenweise gut, phasenweise aber auch weniger stabil. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir einen kurzen Hänger, in dem Hypo davongezogen ist. Sie haben sehr routiniert gespielt und uns unser schnelles Spiel weggenommen. Dazu haben wir auch einige Chancen nicht genutzt. Hypo hat heute verdient gewonnen, meiner Meinung nach ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Aber man sieht sich immer zweimal.“ Martina Maticevic, Hypo Niederösterreich: „Es war ein sehr intensives und schnelles Spiel, das bis zum Ende spannend geblieben ist. Ich finde, wir haben eine sehr gute Deckung gespielt, und auch im Angriff hat vieles funktioniert. Allerdings haben wir noch einige Fehler gemacht, die wir in Zukunft ausbessern müssen. Grundsätzlich war es aber eine gute Partie.“ Union Korneuburg Damen - roomz JAGS WVB Korneuburg feiert klaren Heimsieg im NÖ-Duell Die Union Korneuburg Damen setzten sich im Niederösterreich-Duell gegen die roomz JAGS WVB klar mit 33:21 (15:11) durch. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Korneuburg fand jedoch rasch ins Spiel und drehte die Partie im Laufe der ersten Halbzeit. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gastgeberinnen immer mehr die Kontrolle und setzten sich bis zur Pause auf vier Tore ab. Nach dem Seitenwechsel baute Korneuburg den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Vor allem eine starke Phase Mitte der zweiten Hälfte sorgte für die Vorentscheidung, als sich die Gastgeberinnen auf mehr als zehn Tore absetzen konnten. Die JAGS kamen zwar noch einmal zu einigen Treffern, am deutlichen Heimsieg der Korneuburgerinnen änderte das jedoch nichts mehr. Beste Werferinnen für Korneuburg waren Chiara Achleitner und Ines Grandits mit jeweils sechs Treffern. Für die JAGS erzielten Karolina Matusincova und Anna Petrovics jeweils fünf Tore. SSV Dornbirn Schoren - GKL Krems - Langenlois Erster Auswärtssieg in der WHA MEISTERLIGA: GKL Krems – Langenlois gewinnt in Dornbirn GKL Krems – Langenlois setzte sich auswärts beim SSV Dornbirn Schoren mit 33:29 (16:15) durch. Die Gäste erwischten den besseren Start und erspielten sich früh einen kleinen Vorsprung. Dornbirn kämpfte sich jedoch im Laufe der ersten Halbzeit zurück ins Spiel und blieb bis zur Pause in Schlagdistanz. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen, ehe sich GKL Mitte der zweiten Hälfte erneut etwas absetzen konnte. Dornbirn verkürzte zwischenzeitlich noch einmal auf Gleichstand, doch in der Schlussphase behielten die Niederösterreicherinnen die Kontrolle und stellten mit mehreren Treffern in Folge die Weichen endgültig auf ihren ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg. Beste Werferin der Gäste war Naomi Provin mit zehn Treffern. Für Dornbirn erzielte Mathilde Daden acht Tore. UHC Gartenstadt Tulln - MGA Fivers MGA Fivers drehen Topspiel in Tulln mit unglaublicher Aufhojagd in letzter Minute Die MGA Fivers feierten im direkten Duell der Top-4-Teams einen dramatischen 26:25-Auswärtssieg beim UHC Gartenstadt Tulln und machten damit einen wichtigen Schritt im Kampf um die Halbfinalplätze. Tulln erwischte den besseren Start und setzte sich früh mit 3:0 ab. Die Gäste fanden jedoch rasch ins Spiel und gestalteten die Partie ausgeglichen. Bis zur Pause blieb es ein enges Duell, mit einer knappen 11:10-Führung für die Gastgeberinnen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Tulln konnte sich Mitte der zweiten Hälfte etwas absetzen und lag wenige Minuten vor Schluss noch mit 25:22 vorne. Doch dann starteten die MGA Fivers eine spektakuläre Aufholjagd: Mit vier Treffern in Serie drehten sie die Partie in der Schlussminute komplett und sicherten sich einen enorm wichtigen Sieg im direkten Duell um die Top-4-Plätze. Beste Werferin der Gäste war Laura Sekerija mit sieben Toren. Für Tulln erzielte Marie Scheiderbauer sechs Treffer. Flo Hössl, UHC Gartenstadt Tulln: „Über weite Strecken war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, das in der Schlussphase eigentlich schon zu unseren Gunsten entschieden schien. Nach einem zwischenzeitlichen +5 musste MGA mehr Risiko gehen und hat die Deckung komplett geöffnet. Dadurch haben wir leider die Nerven – und auch den Spielfaden – verloren. In den letzten zwei Minuten haben wir vier Bälle verloren, die MGA eiskalt zu Gegentoren genutzt hat. So eine Schlussphase habe ich noch nie erlebt. Jetzt heißt es, das Spiel möglichst schnell zu analysieren und wieder zu uns zu finden, denn nächste Woche wartet bereits das nächste Spiel, in dem es um zwei ganz wichtige Punkte geht.“ UHC Müllner Bau Stockerau - Union St. Pölten Frauen St. Pölten dreht Niederösterreich-Duell in Stockerau und gewinnt erneut! Die Union St. Pölten Frauen feierten auswärts beim UHC Müllner Bau Stockerau einen 31:27-Erfolg, nachdem die Gastgeberinnen zur Pause noch mit 17:15 geführt hatten. Stockerau erwischte den besseren Start und konnte sich im Laufe der ersten Halbzeit mehrfach etwas absetzen. Vor allem Diana Michálková sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die Gastgeberinnen lange in Führung lagen und mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel drehte St. Pölten jedoch Schritt für Schritt die Partie. Die Gäste glichen zunächst aus und übernahmen anschließend selbst die Führung. In der Schlussphase setzte sich St. Pölten schließlich entscheidend ab und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Beste Werferinnen der Gäste waren Patricia Elena Buznean und Anna Gwis mit jeweils acht Toren. Für Stockerau erzielte Diana Michálková elf Treffer. Jürgen Tomek, UHC Müllner Bau Stockerau: „Kurz zusammengefasst war es eine sehr intensive Partie. Die Gäste aus St. Pölten sind genauso aufgetreten, wie wir es erwartet haben. Am Ende muss man aber sagen, dass wir das Spiel selbst verschenkt haben. Wir hatten zu viele Fehlwürfe und waren in der Deckung wie auch im Angriff zu undiszipliniert. Dazu kam zu viel Ungeduld im Angriff, was wiederum zu weiteren Fehlwürfen geführt hat. So haben wir die Partie letztlich aus der Hand gegeben. Die Punkte gehen damit nach St. Pölten, die heute einfach mehr wollten und auch die bessere Disziplin gezeigt haben.“ WHA CHALLENGE
DHC WAT Fünfhaus - HIB Handball Graz HIB Handball Graz setzte sich auswärts beim DHC WAT Fünfhaus mit 32:27 (13:15) durch. Die Wienerinnen starteten stark in die Partie und erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit einen deutlichen Vorsprung. Zwischenzeitlich lag Fünfhaus sogar mit fünf Toren voran und ging schließlich mit einer 15:13-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel jedoch. Graz fand immer besser ins Spiel, glich zunächst aus und übernahm anschließend selbst die Führung. In der Schlussphase setzte sich HIB Schritt für Schritt ab und brachte den Vorsprung schließlich souverän über die Zeit. Beste Werferin der Gäste war Anna Moritz mit sieben Treffern. Für Fünfhaus erzielte Julia Dechant acht Tore. UHC Graz - SK KONSTANT Traun Der UHC Graz setzte sich im Heimspiel gegen den SK KONSTANT Traun mit 28:22 (16:13) durch und feierte damit eine gelungene Reaktion auf die Niederlage im Grazer Derby. Die Gäste aus Traun starteten gut in die Partie und lagen in der Anfangsphase mehrmals in Führung. Graz fand jedoch rasch ins Spiel und übernahm Mitte der ersten Halbzeit die Kontrolle. Bis zur Pause konnten sich die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel blieb Traun zunächst in Schlagdistanz, doch Graz baute den Vorsprung im Laufe der zweiten Hälfte kontinuierlich aus. In der Schlussphase sorgten mehrere Treffer in Folge schließlich für klare Verhältnisse. Beste Werferin der Grazerinnen war Franziska Schweighofer mit zehn Treffern. Für Traun erzielten Annija Rozenfelde und Verena Klepatsch jeweils sechs Tore. UHC Eggenburg - SG TV Gleisdorf/HC Weiz Der UHC Eggenburg bleibt in der WHA CHALLENGE weiterhin makellos. Die Niederösterreicherinnen setzten sich im Heimspiel gegen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz mit 35:28 (16:12) durch und feierten damit ihren 14. Sieg im 14. Saisonspiel. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich in der Anfangsphase ein Duell auf Augenhöhe, ehe sich Eggenburg im Laufe der ersten Halbzeit Schritt für Schritt absetzen konnte. Vor allem eine starke Phase rund um die Mitte des ersten Durchgangs brachte den Gastgeberinnen einen Vorsprung, den sie bis zur Pause auf vier Tore ausbauen konnten. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste aus der Steiermark noch einmal heranzukommen und verkürzten zwischenzeitlich auf drei Treffer. Eggenburg ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antwortete immer wieder mit wichtigen Treffern. Spätestens in der Schlussphase sorgten mehrere Tore in Folge dafür, dass die Gastgeberinnen das Spiel endgültig kontrollierten und den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Beste Werferin der Gastgeberinnen war Nina Gschwandtner mit acht Treffern. Für Gleisdorf/Weiz erzielte Bright Laeticia Nsoe zehn Tore. |




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