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Eggenburg feiert ersten Saisonsieg, Hypo bleibt makellos – Füchse holen späten Sieg - Dornbirn bleibt weiter souverän

vor 11 Minuten
11 Min. Lesezeit

Der 5. Spieltag der WHA MEISTERLIGA 2026/27 ist um die Samstagspartien reicher und sorgt für ein echtes Ausrufezeichen im Tabellenkeller: Der UHC Eggenburg hat im direkten Duell der bisher punktelosen Teams gegen Union St. Pölten den ersten Saisonsieg gefeiert. Ganz oben bleibt Hypo Niederösterreich nach einem klaren Erfolg bei den JAGS als einziges Team ungeschlagen, während MADx WAT Atzgersdorf den bisherigen Erfolgslauf des UHC Müllner Bau Stockerau stoppen konnte. Die BT Füchse Style your Smile entschieden ihr Gastspiel bei der MGA erst in den letzten Minuten für sich, und der UHC Gartenstadt Tulln drehte gegen Blau-Weiß Feldkirch pünktlich zu den letzten zehn Minuten so richtig auf. Am Sonntag steht mit GKL Krems-Langenlois gegen die Union Korneuburg Damen noch eine Partie des Spieltags aus.


Und auch in der WHA CHALLENGE wurde am Samstag gespielt: Die Perchtoldsdorf Devils feierten gegen den UHC Storch Gänserndorf ihren zweiten Saisonsieg in Serie, der SSV Dornbirn Schoren drehte eine knappe Pausenführung der SG TV Gleisdorf/HC Weiz und bleibt als einziges Team weiter ungeschlagen und der UHC Hollabrunn fand mit einem Auswärtssieg bei der MGA Fivers 2 die Antwort auf die eigene erste Saisonniederlage.


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WHA MEISTERLIGA


MADx WAT Atzgersdorf – UHC Müllner Bau Stockerau 33:29 (20:11)

Atzgersdorf übersteht einen großen Stockerau-Schlussspurt und verteidigt Platz zwei

MADx WAT Atzgersdorf hat sich im Verfolgerduell um Platz zwei gegen den UHC Müllner Bau Stockerau durchgesetzt.n. Angeführt von Anabel Cosic zog Atzgersdorf früh davon und ging mit einer komfortablen 20:11-Führung in die Kabine, die sich nach der Pause zunächst sogar auf elf Tore (27:16, 44. Minute) ausbaute. Genau in dieser Phase hatte Trainer Olivier Haunold im Vorfeld einen "heißen Tanz" gegen die körperlich robuste und torgefährliche Stockerauerinnen-Mannschaft prophezeit – und sollte damit noch recht bekommen: Angeführt von Christina Lovrinovic und Emilia Jacono drehte Stockerau ab der 48. Minute auf, verkürzte mit einem Lauf von sechs Treffern in Folge auf 30:24 und kam in der Schlussphase bis auf vier Tore heran, ehe Atzgersdorf den 33:29-Erfolg doch noch über die Zeit brachte.


Mit nun 8 Punkten bleibt Atzgersdorf Tabellenzweiter, Stockerau fällt trotz der zwischenzeitlichen Aufholjagd auf Rang fünf zurück. Beste Werferin der Partie war Anabel Cosic mit acht Treffern (3/3 Siebenmeter) für Atzgersdorf, Lea Kofler und Ines Mustedanagic kamen auf jeweils fünf Tore. Bei Stockerau waren Emilia Jacono und Diana Michálková (1/1 Siebenmeter) mit jeweils fünf Treffern erfolgreichste Werferinnen, Christina Lovrinovic kam auf vier Tore.


Anabel Cosic, MADx WAT Atzgersdorf: „Wir sind mit einer sehr starken und aggressiven Deckung ins Spiel gestartet und konnten dadurch unseren Vorsprung immer weiter ausbauen. In der zweiten Halbzeit haben dann auch die jungen Spielerinnen die Möglichkeit bekommen zu spielen und das super gemacht. Technische Fehler gibt es natürlich in jedem Spiel, aber am Ende kann man nur sagen: Es war ein super anstrengendes Spiel, und die zwei Punkte gehen an uns.”


Vera Steinbrecher, Co-Trainerin UHC Müllner Bau Stockerau: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen körperlich starken Gegner, bei dem wir von der Schnelligkeit doch ein bisschen überrascht waren. Man hat unseren Spielerinnen angesehen, dass ihnen da einfach noch etwas die Erfahrung fehlt. Wir sind stolz darauf, dass wir uns in der zweiten Halbzeit gefangen und uns gut darauf eingestellt haben. Schade nur um unsere eigenen Fehler – aber trotzdem haben wir das Spiel noch gewonnen.”



MGA Fivers – BT Füchse Style your Smile 22:24 (7:8)

Die Füchsinnen drehen das Spiel in der Hollgasse in den letzten Minuten

Die MGA Fivers hatten mit dem Heimspieldoppel aus WHA MEISTERLIGA und WHA CHALLENGE samt Oktoberfest-Rahmenprogramm einen besonderen Tag angesetzt – sportlich setzte sich am Ende aber Dzeneta Halilovics Ansage durch: Die BT Füchse Style your Smile wollten mit kompakter, aggressiver Abwehr und schnellem Tempospiel die zwei Punkte mit nach Hause nehmen, und genau das gelang in einer engen Partie, die bis zum Schluss offen blieb. 


Nach einem 7:8-Pausenstand übernahmen die Füchsinnen im zweiten Durchgang zwischenzeitlich die Führung, MGA – ohne ihre Kapitänin Laura Sekerija – kämpfte sich aber immer wieder zurück und ging in der 44. Minute durch Adrien Almasi Toth sogar mit 19:17 in Führung. Die Gäste glichen postwendend aus und drehten die Partie. Am Ende stand ein 24:22-Auswärtserfolg.


Für die MGA Fivers ist es die dritte Saisonniederlage, die Füchsinnen stehen jetzt mit 8 Punkten in der Tabelle auf Platz 3. Beste Werferin der Partie war Adrien Almasi Toth mit sechs Treffern (2/3 Siebenmeter) für die MGA, Chiamaka Igwebuike (2/2 Siebenmeter) und Leonie Neunteufel kamen auf jeweils vier Tore. Bei den Füchsen waren Anamarija Boras und Melina Marie Schweiger mit jeweils fünf Treffern erfolgreichste Werferinnen, Ivana Nikolic (2/2 Siebenmeter) und Anna Thurner kamen auf jeweils vier, Siegtorschützin Carina Kristl auf drei Tore.


Ivica Belas, Trainer MGA Fivers: „Leider konnten wir uns heute für den starken Kampf nicht belohnen. Wir waren das ganze Spiel über auf Augenhöhe mit den Füchsinnen, aber zum Schluss hat uns ein bisschen Cleverness und ein wenig Glück gefehlt, um die zwei Punkte daheim zu behalten. Schade – jetzt heißt es wieder kämpfen für die nächsten Spiele und sich vielleicht mit ein paar abgezockteren Aktionen besser zeigen, um Spiele leichter zu Ende zu bringen und zu gewinnen, was ganz wichtig ist.”


Mario Maretic, Trainer BT Füchse: „MGA in Wien ist immer eine schwere Aufgabe, das haben wir vorher schon gewusst. Die erste Halbzeit, die ersten 20 Minuten, haben wir komplett verschlafen – und das habe ich lange, als Spieler und als Trainer, nicht mehr gesehen. Aber Gott sei Dank sind wir in der zweiten Halbzeit in der Deckung super gestanden und haben am Ende mit zwei Toren gewonnen.”



UHC Gartenstadt Tulln – Blau-Weiß Feldkirch 31:26 (15:16)

Tulln dreht Pausenrückstand und baut die Siegesserie gegen Feldkirch weiter aus

Entgegen der Erwartungen ging nicht der UHC Gartenstadt Tulln, sondern Blau-Weiß Feldkirch mit einer knappen 16:15-Führung in die Kabine – angeführt von einer überragenden Diana Kiss, die am Ende auf zehn Treffer kommen sollte. Im zweiten Durchgang drehte Tulln die Partie aber deutlich. Vor allem in den letzten zehn Minuten drückte Tulln ordentlich aufs Gas - da stand es noch 23:23. Angeführt von Matea Baric und Reka Gutecz zog die Mannschaft Zug um Zug davon und ließ Feldkirch über weite Strecken keine Chance mehr, ehe der 31:26-Heimerfolg feststand. Tulln baut damit die eigene Serie gegen Feldkirch auf nunmehr fünf Siege in Folge aus und bleibt mit 8 Punkten im Spitzenfeld, Feldkirch bleibt bei 4 Punkten.


Beste Werferin der Partie war Matea Baric mit acht Treffern für Tulln, Reka Gutecz und Hannah Ginsthofer kamen auf jeweils sechs Tore, Chiara Sieber auf drei (1/1 Siebenmeter). Bei Feldkirch war Diana Kiss mit zehn Treffern (2/3 Siebenmeter) erfolgreichste Werferin, Chiara Murnig kam auf fünf, Leonie Hartl und Ayleen Längle auf jeweils vier Tore.


Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir sind am Anfang sehr fulminant ins Spiel gestartet, konnten mit Offensive und Deckung einige Ballgewinne erzwingen und unser Tempospiel aufziehen – das hat mich sehr gefreut. Leider waren wir dann aber ein bisschen zu offensiv, wodurch es Feldkirch geschafft hat, viele Lücken in unsere Deckung zu reißen. Da haben wir dann ein bisschen den Faden im Spiel verloren und uns im Allgemeinen auch wieder mit vielen technischen Fehlern und unerzwungenen Fehlwürfen selbst das Leben schwer gemacht. So sind wir mit einem Rückstand von einem Tor in die Halbzeitpause gegangen. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann aber stabilisieren, besser in unser Spiel finden und waren in der Deckung viel kompakter – damit konnten wir auch Vicky Stoik mit zahlreichen Paraden unterstützen, die in der zweiten Halbzeit einen guten Job gemacht hat. Es wurde zwar in der Schlussphase noch einmal etwas eng, als Feldkirch auf Manndeckung umgestellt hat, aber das konnten wir sehr souverän überspielen und damit den Deckel drauf machen. Alles in allem war es eine recht gute Leistung, aber wie schon öfter gesagt: Wir haben da noch sehr viel Potenzial und müssen dringend daran arbeiten, diese unnötigen Ballverluste zu reduzieren, zu minimieren und noch mehr auf die Stärken in unserem Spiel zu setzen. Grundsätzlich sind wir aber auf einem guten Weg, haben jetzt acht Punkte von möglichen zehn – das passt gut. Wir wollen aber auf jeden Fall unser Spiel weiterentwickeln und freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit dazu: in zwei Wochen gegen Eggenburg.”


Zorana Jurčević, Blau-Weiß Feldkirch: „Ich denke, dass wir alles gegeben haben, was wir geben konnten. Man muss realistisch sein, wir sind ein ganz junges Team, und ich bin selbst auch neu in diesem Team. Wir müssen uns noch aneinander anpassen – viel Kommunikation, viel Training, viel Abstimmung in der Abwehr. Aber am Ende: Es gibt viele Mädchen, die gerade zum ersten Mal 60 Minuten durchspielen, das ist für sie auch nicht einfach. Ich bin einfach stolz auf sie, auf die Mannschaft. Wir werden einfach weiter besser trainieren und mit der Zeit besser werden."



UHC Eggenburg – Union St. Pölten Frauen 26:25 (14:11)

Eggenburg feiert im direkten Duell der bisher Punktelosen den ersten Saisonsieg

Es war die Partie, in der höchstwahrscheinlich eine Mannschaft ihren ersten Saisonsieg feiern würde und am Ende war es der UHC Eggenburg. Angeführt von Emma Schlegel und einer starken Defensivleistung ging die Mannschaft mit einer 14:11-Führung in die Pause und baute den Vorsprung im zweiten Durchgang zwischenzeitlich auf fünf Tore aus (23:18). Union St. Pölten gab aber nicht auf und kämpfte sich in der Schlussphase, angeführt von Sina Hahn, noch einmal bis auf einen Treffer heran, ehe Eggenburg den knappen, aber wichtigen 26:25-Erfolg über die Zeit brachte. Für Eggenburg ist es der erste Sieg seit der Rückkehr in die WHA MEISTERLIGA, St. Pölten bleibt nach fünf Spieltagen als einziges Team neben der Union Korneuburg Damen (die ihr Sonntagsspiel noch vor sich haben) ohne Punkte.


Beste Werferin der Partie war Emma Schlegel mit sieben Treffern (3/3 Siebenmeter) für Eggenburg, Lena Haberl und Nina Gschwandtner kamen auf jeweils fünf, Anna-Lena Forstner auf vier Tore (3/4 Siebenmeter). Bei St. Pölten war Sina Hahn mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin, Anna Gwis kam auf fünf, Katrin Betz, Fanni Luca Friebesz (1/1 Siebenmeter) und Hannah Stachelberger auf jeweils drei Tore.


Emma Schlegel, UHC Eggenburg: „Wir haben einfach von Anfang an gekämpft und in der Deckung Gas gegeben. Dadurch war es auch nicht schlimm, dass wir am Anfang nicht so viele Tore geschafft haben – die anderen haben ja genauso wenig geschafft. Wir haben uns einfach diszipliniert gezeigt, hinten wie vorne, und uns damit – mit einer kleinen Ausnahme – bewiesen, dass wir das können.”



Nina Schuster, Union St. Pölten Frauen: „Wir haben die Anfangsphase leider verschlafen und dann in der ersten Halbzeit zu viele Eigenfehler gemacht, dadurch sind wir in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns richtig, richtig gut zurückgekämpft. Am Ende fehlt uns als so junge Mannschaft noch ein bisschen die Routine – wir haben es in der zweiten Halbzeit gut gemacht, aber am Ende hat es um ein Tor nicht gereicht. Wir müssen weiterarbeiten.”


Sina Hahn, Union St. Pölten Frauen: „Nach dem Erfolg im Cup letzte Woche wollten wir heute unbedingt nachlegen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und gezeigt, dass wir auch nach einem größeren Rückstand zurückkommen können. Umso bitterer ist es, dass es am Ende nicht gereicht hat. Jetzt heißt es, weiter zusammenzuhalten und im nächsten Spiel wieder alles zu geben.“




roomz JAGS WVB – Hypo Niederösterreich 14:29 (6:13)

Hypo bleibt makellos und feiert den sechsten Pflichtspielerfolg in Serie

Hypo Niederösterreich hat seine weiße Weste auch bei den JAGS verteidigt und sich letztlich deutlich durchgesetzt. Angeführt von Anja Lovric, die am Ende sieben Treffer erzielte, zog die Mannschaft bereits in der Anfangsphase klar davon und ging mit einer komfortablen 13:6-Führung in die Kabine. Die JAGS, für die Melanie Krautwaschl im Vorfeld angekündigt hatte, trotz der schwierigen Ausgangslage geschlossen aufzutreten und möglichst viel aus dem Spiel mitzunehmen, kamen über weite Strecken der zweiten Halbzeit nicht entscheidend heran – Hypo kontrollierte die Partie bis zum Schluss und feierte am Ende einen ungefährdeten 29:14-Erfolg. Für Hypo ist es nach dem Supercup-Titel bereits der sechste Pflichtspielerfolg in Serie, die Mannschaft bleibt nach fünf Spieltagen als einziges Team ungeschlagen und baut die mit Abstand beste Tordifferenz der Liga auf +77 aus.


Beste Werferin der Partie war Anja Lovric mit sieben Treffern für Hypo, Panna Csata kam auf fünf, Lara Brezenci (1/1 Siebenmeter) und Johanna Bauer auf jeweils vier Tore. Bei den JAGS war Anna Petrovics mit acht Treffern (2/3 Siebenmeter) erfolgreichste Werferin, Marlene Holzer und Melanie Kurz kamen auf jeweils zwei Tore.


Gioia Kreiker, roomz JAGS WVB: "Wie erwartet, war es ein klassisches Match gegen Hypo. Wir haben uns aber vorgenommen, unsere eigene Taktik konsequent durchzuziehen, und das ist uns gut gelungen. Unabhängig vom Spielstand sind wir als Mannschaft ruhig und fokussiert geblieben und haben unsere internen Ziele weitgehend umgesetzt. Natürlich haben wir im Angriff einige Chancen liegen gelassen, die wir besser nutzen hätten können. Im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein. Besonders wichtig war uns, als geschlossene Mannschaft aufzutreten, und genau das haben wir heute geschafft."


Lina Kovacs, Hypo Niederösterreich: "Wir haben ein solides Spiel gespielt. Anfangs haben wir uns noch etwas von den langen Angriffen der JAGS einschläfern lassen. Im Laufe des Spiels konnten wir dann jedoch einige schnelle Tore schießen und einen klaren Sieg einfahren."


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WHA CHALLENGE

 

Perchtoldsdorf Devils - UHC Storch Gänserndorf 33:29 (15:10)

Die Perchtoldsdorf Devils bauten ihre starke Form nach dem ersten Saisonsieg gegen den UHC Graz weiter aus und setzten sich gegen den UHC Storch Gänserndorf mit 33:29 durch. Nela Brunner und Lola Mausz brachten die Devils früh auf Kurs, zur Halbzeit stand bereits ein klares 15:10. Gänserndorf, das sich eine Woche zuvor mit dem ersten Saisonsieg bei Hollabrunn belohnt hatte, kämpfte sich im zweiten Durchgang zwar bis auf vier Tore heran, Perchtoldsdorf behielt die Partie aber unter Kontrolle und holt damit den zweiten Saisonsieg in Serie.


Nela Brunner, Perchtoldsdorf Devils: "Wir sind mit einer starken Deckung ins Spiel gestartet konnten uns dadurch einen Vorsprung erarbeiten, den wir konstant halten konnten. Einzelne Fehler nutzte der Gegner zwar aus, doch am Ende setzten wir uns souverän durch."



SSV Dornbirn Schoren - SG TV Gleisdorf/HC Weiz 35:28 (15:16)

Der SSV Dornbirn Schoren musste für seinen vierten Sieg im vierten Spiel diesmal kämpfen: Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz hielt über weite Strecken der ersten Hälfte mit und ging zur Pause sogar mit 16:15 in Führung. Im zweiten Durchgang drehte Dornbirn die Partie jedoch, allen voran durch Maja Dechant und Juliane Grauer, die beide zu den entscheidenden Phasen trafen, und zog am Ende klar auf 35:28 davon. Damit bleibt Dornbirn nach vier Runden als einziges Team der Liga ungeschlagen und baut die Tabellenführung weiter aus. Gleisdorf/Weiz, das zuletzt gegen Traun gewonnen hatte, bleibt bei vier Punkten.


Marko Tanasković, Trainer SSV Dornbirn Schoren: „Wir haben die erste Halbzeit ein bisschen verschlafen und hatten auch 15 Fehlwürfe. Trotz einiger technischer Fehler hat es diesmal aber trotzdem geklappt. In der zweiten Halbzeit war es dann genau so, wie wir uns auf Gleisdorf vorbereitet hatten – wir hatten das Spiel im Griff und sind einfach durch die letzten Minuten gelaufen, das war gut. Zuhause schauen wir, dass wir jedes Spiel gewinnen.”



MGA Fivers 2 - UHC Hollabrunn 22:24 (11:14)

Der UHC Hollabrunn fand nach der ersten Saisonniederlage vom Vorspieltag die passende Antwort und gewann auswärts bei der MGA Fivers 2 mit 24:22. Myriam Al-Khaffaf und Felicia Ringelhahn sorgten mit insgesamt elf Treffern dafür, dass Hollabrunn sich bereits zur Pause mit 14:11 absetzen konnte. Die MGA Fivers 2, die zuvor mit dem deutlichen Auswärtssieg bei UHC Admira Wien noch das formstärkste Team hinter Dornbirn gewesen waren, kämpften sich durch Daniela Weber und Maili Breit zwar mehrfach heran, mussten sich am Ende aber knapp geschlagen geben und verlieren damit ihre Siegesserie.


Xavi Vegas, Trainer MGA Fivers 2: "Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir das Spiel am Ende mit zwei Toren verloren haben. Ich denke aber, dass wir heute auch viele positive Dinge mitnehmen können.Vor allem mit unserer Abwehrleistung und unseren Torhüterinnen bin ich wirklich zufrieden. Wir haben gut zusammengearbeitet, uns gegenseitig geholfen und über weite Strecken sehr konzentriert verteidigt. Das war auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung.Im Angriff haben wir uns dagegen schwergetan. Wir haben nicht immer die richtigen Lösungen gefunden, waren teilweise zu ungeduldig und haben es nicht geschafft, unsere Chancen konsequent zu nutzen. Daran müssen wir in den nächsten Trainings arbeiten.Trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft. Die Mädels haben bis zum Schluss gekämpft, sich gegenseitig unterstützt und nie aufgegeben. Für mich war dieses Spiel auch wichtig, um als Team noch enger zusammenzuwachsen. Wir lernen uns immer besser kennen und entwickeln langsam ein besseres Verständnis füreinander, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber manchmal kann man auch aus einer Niederlage viel mitnehmen. Jetzt geht es darum, weiterzuarbeiten und beim nächsten Mal einen Schritt besser zu sein."


Tibor Csoka, Trainer UHC Hollabrunn: „Wir haben heute wirklich brav gekämpft und mit Leidenschaft gespielt. Die Abwehr hat bei uns sehr gut funktioniert, auch mit der Unterstützung unserer Torfrau. Im Angriff hatten wir die nötige Geduld, um gegen die junge Mannschaft zu spielen und das Spiel zu gewinnen."



 
 
 

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