WHA MEISTERLIGA: St. Pölten mit erstem Saisonsieg - Hypo übernimmt die Tabellenführung!
- presse338
- vor 3 Tagen
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Der 13. Spieltag der WHA MEISTERLIGA brachte am Samstagabend viele Veränderungen in der Tabelle. Hypo Niederösterreich setzte sich bei den roomz JAGS WVB klar durch und übernahm damit die Tabellenführung. Die MGA Fivers gewannen bei Blau-Weiß Feldkirch und untermauerten ihren Platz in den Top 4. Im zweiten NÖ-Duell lieferten sich die Union Korneuburg Damen und der UHC Müllner Bau Stockerau ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss – der passende Endstand: 28:28. Der UHC Gartenstadt Tulln erwischte im direkten Top-Duell mit MADx WAT Atzgersdorf einen rabenschwarzen Tag und musste sich klar geschlagen geben. Zum Abschluss drehten die Union St. Pölten Frauen das Spiel beim SSV Dornbirn-Schoren und feierten in diesem wichtigen Duell im Abstiegskampf den ersten Saisonsieg. |
WHA MEISTERLIGA roomz JAGS WVB - Hypo Niederösterreich Hypo Niederösterreich setzt sich im NÖ-Duell klar durch Hypo Niederösterreich ließ im Niederösterreich-Duell bei den roomz JAGS WVB nichts anbrennen und feierte einen deutlichen 33:16-Auswärtssieg. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Kontrolle und setzten sich früh ab. Bereits zur Pause lag Hypo mit 17:8 in Führung und bestimmte das Spielgeschehen mit hohem Tempo und konsequenter Chancennutzung. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Hypo baute den Vorsprung kontinuierlich aus, während die JAGS zwar bemüht blieben, jedoch nur selten zu klaren Abschlüssen kamen. Mit der geschlossenen Mannschaftsleistung bestätigte Hypo die Favoritenrolle und bleibt weiter im Spitzenfeld der Liga. Beste Werferin der Gastgeberinnen war Iva Momcilovic mit drei Treffern, aufseiten von Hypo überzeugten Martina Maticevic und Andrea Pavkovic mit jeweils fünf Toren. Blau-Weiß Feldkirch - MGA Fivers MGA Fivers behaupten sich im direkten Duell um die Top 4 Die MGA Fivers feierten bei Blau-Weiß Feldkirch einen wichtigen 35:27-Auswärtssieg und setzten sich damit im direkten Duell zweier Top-4-Konkurrentinnen durch. Die Wienerinnen erwischten den besseren Start und erspielten sich im Laufe der ersten Hälfte einen Vorsprung, der bis zur Pause auf 19:15 anwuchs. Feldkirch hielt phasenweise gut dagegen, fand defensiv jedoch nicht konstanten Zugriff. Nach dem Seitenwechsel ließen die Fivers nichts mehr anbrennen und bauten den Abstand Schritt für Schritt aus. Feldkirch blieb bemüht, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Mit dem Auswärtserfolg festigten die Fivers ihre Position im Kampf um die Top 4. Katharina Bachmann war mit sieben Treffern beste Werferin der Gäste, für Feldkirch erzielten Leonie Hartl und Weronika Janczarek jeweils fünf Tore. Union Korneuburg Damen - UHC Müllner Bau Stockerau Packendes Unentschieden in Korneuburg Im niederösterreichischen Duell zwischen den Union Korneuburg Damen und dem UHC Müllner Bau Stockerau trennten sich beide Teams mit einem 28:28-Unentschieden. Die Gäste erwischten den etwas besseren Start und gingen mit einer knappen 16:14-Führung in die Pause. Korneuburg fand nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel und übernahm zwischenzeitlich die Kontrolle, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen und entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch. Korneuburg ging kurz vor dem Ende noch in Führung, Stockerau antwortete jedoch und glich rund anderthalb Minuten vor der Schlusssirene erneut aus. Ines Grandits und Selina Loibl erzielten jeweils sieben Tore für die Gastgeberinnen, bei Stockerau war Laura Klinger mit sechs Treffern erfolgreich. MADx WAT Atzgersdorf - UHC Gartenstadt Tulln Atzgersdorf dominiert Top-3-Duell gegen Tulln Im Spitzenspiel zwischen MADx WAT Atzgersdorf und dem UHC Gartenstadt Tulln setzten sich die Gastgeberinnen klar mit 28:16 durch. Atzgersdorf übernahm von Beginn an die Kontrolle und stellte früh die Weichen. Bereits zur Pause lag der Tabellenführer mit 14:6 voran und ließ in der ersten Hälfte defensiv kaum klare Abschlüsse der Gäste zu. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Atzgersdorf baute den Vorsprung kontinuierlich aus und ließ Tulln nicht mehr zurück ins Spiel kommen. Während die Gastgeberinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten, fand Tulln offensiv nur phasenweise Lösungen. Mit dem Heimsieg unterstrich Atzgersdorf die aktuelle Führungsrolle, Tulln musste im direkten Duell um die Top-Plätze einen Dämpfer hinnehmen. Nicole Ivkic, MADx WAT Atzgersdorf: "Wir haben von Beginn an ein gutes Spiel gemacht und gezeigt, dass wir zu Recht an der Spitze stehen.“ Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir haben heute leider einen rabenschwarzen Tag erwischt, an dem absolut gar nichts funktioniert hat – weder im Spielkonzept noch individuell. Grundsätzlich war die Positionsdeckung in Ordnung, aber durch leichtfertige Fehler im Angriff und nur 16 erzielte Tore haben wir Atzgersdorf zu ganz einfachen, schnellen Treffern eingeladen. Da sind wir ihnen regelrecht ins offene Messer gelaufen, während bei uns überhaupt nichts zusammengepasst hat. Von dem, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir nichts umsetzen. Das Ergebnis ist entsprechend eine sehr deutliche und schmerzhafte Niederlage. Atzgersdorf hat das gut gemacht, das muss man neidlos anerkennen. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, das Spiel zu analysieren und an uns zu arbeiten. Nächste Woche wollen wir beim Cup-Viertelfinale in der Steinergasse ein anderes Gesicht zeigen, die richtigen Schlüsse ziehen und deutlich besser auftreten.“ SSV Dornbirn Schoren - Union St. Pölten Frauen St. Pölten dreht Partie in Dornbirn und feiert ersten Saisonsieg Im direkten Duell am Tabellenende setzte sich die Union St. Pölten Frauen auswärts beim SSV Dornbirn Schoren mit 30:27 durch und holte damit den ersten Saisonsieg. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und lagen nach einer starken ersten Hälfte zur Pause mit 15:9 in Führung. Dornbirn präsentierte sich in dieser Phase konzentriert und nutzte die Chancen konsequent. Nach dem Seitenwechsel kippte jedoch das Spielgeschehen. St. Pölten kam Schritt für Schritt besser in die Partie, erhöhte das Tempo und übernahm im weiteren Verlauf die Kontrolle. In der Schlussphase setzten sich die Gäste entscheidend ab und brachten den Auswärtserfolg über die Zeit. Fanni Luca Friebesz war mit sieben Treffern beste Werferin für St. Pölten, bei Dornbirn erzielte Chiara Sieber ebenfalls sieben Tore. |



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