Tulln zieht an den Füchsen vorbei, Stockerau dreht späten Krimi gegen die JAGS
Die drei Samstagspartien des 6. Spieltags der WHA MEISTERLIGA 2026/27 sind entschieden: Die BT Füchse Style your Smile bestätigten gegen Blau-Weiß Feldkirch eindrucksvoll die eigene Historie, UHC Gartenstadt Tulln ließ UHC Eggenburg beim 41:26 keine Chance und zieht damit an den Füchsen vorbei auf Rang 2, und UHC Müllner Bau Stockerau drehte gegen die JAGS einen Rückstand in der Schlussphase noch zu einem knappen 31:29-Sieg. |
WHA MEISTERLIGA BT Füchse Style your Smile – Blau-Weiß Feldkirch 36:25 (18:13) Die Füchsinnen behalten die zwei Punkte im Fuchsbau Die BT Füchse Style your Smile haben ihre historische Dominanz gegen Blau-Weiß Feldkirch eindrucksvoll bestätigt und sich am Ende deutlich mit 36:25 durchgesetzt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der keines der beiden Teams einen klaren Vorteil herausspielen konnte und die Partie zur Spielmitte der ersten Halbzeit sogar beim Stand von 12:12 ausgeglichen war, setzten sich die Füchsinnen in der Folge entscheidend ab und gingen mit einer komfortablen 18:13-Führung in die Kabine. Auch nach dem Wechsel blieben die Füchsinnen das spielbestimmende Team und bauten den Vorsprung zeitweise auf bis zu elf Tore aus. Feldkirch kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal bis auf acht Treffer heran, konnte das Ergebnis insgesamt aber nicht mehr gefährden – die Füchsinnen brachten den Vorsprung sicher über die Zeit und feierten letztlich einen ungefährdeten 36:25-Heimsieg. Damit setzte sich im direkten Vergleich erneut die Serie der Gastgeberinnen fort, die bereits im Vorfeld als klarer Favorit in die Partie gegangen waren. Bei den Füchsinnen war Anamarija Boras mit 10 Treffern die überragende Werferin des Tages, dahinter folgte Carina Kristl mit 5 Toren. Bei Blau-Weiß Feldkirch war Maria Adina Ghidoarca mit 5 Treffern beste Werferin, gefolgt von Ayleen Längle mit 4 Toren. Sarah Alibegovic, Blau-Weiß Feldkirch: "Wir haben das Spiel eigentlich sehr gut gestartet, haben viele gute Dinge gemacht und hatten die Füchsinnen ziemlich gut unter Kontrolle. Wir haben das umgesetzt, was wir auch in der Videoanalyse gesehen haben. Unsere Abwehr ist dann aber ziemlich schnell zusammengebrochen, weil wir durch technische Fehler sehr oft sehr schnell bestraft worden sind – die Füchsinnen haben auf unsere Fehler jeweils schnell eine Antwort gefunden. Sie standen sehr gut in der Abwehr, und wir hatten einige Probleme, da durchzubrechen. Es war außerdem ein schnelles Spiel. Wir versuchen, das Positive mitzunehmen und schauen jetzt nach vorne. Dieses Spiel ist jetzt abgehakt, wir müssen das Beste daraus mitnehmen und aus unseren Fehlern lernen.” UHC Gartenstadt Tulln – UHC Eggenburg 41:26 (21:13) Tulln gelingt ein klarer Heimsieg gegen Eggenburg Der UHC Gartenstadt Tulln konnte gegen den UHC Eggenburg mit einem deutlichen 41:26-Heimerfolg gewinnen und damit den eigenen Lauf eindrucksvoll fortgesetzen. Nach einer kurzen Findungsphase, in der Eggenburg beim 10:10 in der 16. Minute noch einmal ausgleichen konnte, zog Tulln in der Folge spürbar an und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 21:13 aus. Auch im zweiten Durchgang blieb Tulln das überlegene Team, ließ Eggenburg nie wirklich herankommen und kontrollierte die Partie bis zum Ende souverän. Mit dem Kantersieg bleibt Tulln seit nun vier Spielen ungeschlagen und zieht mit 10 Punkten und der besten Tordifferenz des Spitzenfelds an den Füchsen vorbei auf Tabellenplatz 2. Eggenburg kassiert dagegen die fünfte Saisonniederlage und bleibt mit 2 Punkten im unteren Tabellendrittel. Bei Tulln war Emma Flaskár mit 6 Treffern beste Werferin, dahinter folgten Hannah Ginsthofer und Chiara Sieber mit je 5 Toren. Bei UHC Eggenburg teilten sich Nina Gschwandtner und Emma Schlegel mit je 5 Treffern die Rolle der erfolgreichsten Werferin. Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Am Anfang war das Spiel noch recht ausgeglichen, weil wir einige Chancen liegen gelassen haben. Wir sind zwar in der Deckung sehr kompakt gestanden, konnten die Umschaltmomente aber nicht so effizient nutzen. Das ist dann im Laufe der ersten Halbzeit deutlich besser geworden. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir am Anfang noch einmal einen Gang hochgeschaltet und sind recht schnell auf plus 13 gezogen. Danach ist der Spielrhythmus ein bisschen gekippt, und wir haben nicht mehr so zwingend gespielt, aber das Ergebnis war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Genau so wollen wir weiterarbeiten, an der Effizienz wollen wir trotzdem noch arbeiten. Aber alles in allem war es ein gutes Spiel von uns.” UHC Müllner Bau Stockerau – roomz JAGS WVB 31:29 (16:15) Stockerau dreht späten Krimi nach JAGS-Führung UHC Müllner Bau Stockerau und die JAGS haben sich ein enges, hart umkämpftes Spiel geliefert, das Stockerau erst in der Schlussphase für sich entscheiden konnte. Nach einer knappen ersten Hälfte, in der keines der beiden Teams einen Vorsprung von mehr als zwei Toren herausspielen konnte, ging es mit 16:15 für die Gastgeberinnen in die Kabine. Auch nach dem Wechsel blieb die Partie über weite Strecken ausgeglichen, ehe die JAGS zur Mitte der zweiten Halbzeit erstmals mit bis zu vier Toren in Führung gingen (23:27). Stockerau ließ sich davon aber nicht beirren, kämpfte sich zurück und erzwang in einer dramatischen Schlussphase mehrfach den Ausgleich, ehe Emilia Jacono mit dem Siegtreffer zum 31:29 in der letzten Spielminute den knappen Heimsieg fixierte. Bei Stockerau war Emilia Jacono mit starken 8 Treffern die überragende Werferin des Abends, dahinter folgte Dominika Dudas mit 5 Toren. Bei den JAGS waren Gioia Kreiker und Anna Petrovics mit je 7 Treffern die erfolgreichsten Werferinnen. Valentina Terenziani, UHC Müllner Bau Stockerau: "Zunächst möchte ich den roomz JAGS WVB zu dem großartigen Spiel gratulieren. Beide Teams haben bis zum Schluss gekämpft. Wir haben während des Spiels einige Schwierigkeiten gemeistert und bestimmte Situationen zu unserem Vorteil genutzt. Aber das Wichtigste ist: Wir geben niemals auf! Ich bin unglaublich stolz auf unser Team und auf die gemeinsame Arbeit, die wir leisten." Gioia Kreiker, roomz JAGS WVB: "Ich glaube, das ist mit Abstand eine der bittersten Niederlagen für uns. Wir haben über das gesamte Match hinweg unglaublich hart gekämpft, alles gegeben und uns in den letzten zehn Minuten sogar einen Vorsprung von +3 erarbeitet. Umso bitterer ist es, dass wir dann durch unnötige Fehler unseren Vorsprung verspielt und uns für unsere harte Arbeit am Ende nicht selbst belohnt haben. Nach so einem Kampf ohne Punkte nach Hause zu fahren, ist natürlich extrem ärgerlich. Aber wie gesagt, aus Fehlern lernt man, und wir sind auf jeden Fall ready für das Retourmatch bei uns zu Hause in unserer Heimhalle!" |


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