St. Pölten gewinnt schon wieder, Hypo und Atzgersdorf weiter souverän und in den WHA CHALLENGE wird es eng!
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Der 14. Spieltag der WHA MEISTERLIGA hatte rund um den Valentinstag einiges zu bieten: Die Union St. Pölten Frauen feierten gegen die roomz JAGS WVB ihren zweiten Saisonsieg, während Hypo Niederösterreich mit einem klaren Erfolg gegen die BT Füchse style your smile die Tabellenführung untermauerte. In einem wahren Torfestival setzte sich Blau-Weiß Feldkirch hauchdünn bei GKL Krems-Langenlois durch, und MADx WAT Atzgersdorf blieb auch beim UHC Müllner Bau Stockerau souverän auf Kurs. Zum Abschluss fand der UHC Gartenstadt Tulln auswärts beim SSV Dornbirn Schoren zurück in die Erfolgsspur – viel Herz, viel Spannung und ein Spieltag, der seinem Datum alle Ehre machte.
Und auch die WHA CHALLENGE stand dem Ganzen mit den heutigen drei Spielen um nichts nach. Beide Teams am Tabellenende konnten Siege feiern: Der UHC Storch Gänserndorf gewann zu Hause gegen den SK KONSTANT Traun. Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz setzte sich gegen den UHC Admira Wien durch. Damit rückt die komplette untere Tabellenhälfte auf zwei Punkte zusammen. Zum Abschluss holte HIB Handball Graz mit einem Heimsieg gegen die Perchtoldsdorf Devils zwei wichtige Punkte, um am UHC Eggenburg dranzubleiben. |
WHA MEISTERLIGA Union St. Pölten Frauen - roomz JAGS WVB St. Pölten legt nach und holt direkt den zweiten Saisonsieg! Die Union St. Pölten Frauen feierten im Niederösterreich-Duell gegen die roomz JAGS WVB einen 26:23-Heimsieg und bauten damit den jüngsten Erfolg weiter aus. Zur Pause stand es noch 12:12, nachdem sich beide Teams in der ersten Hälfte einen offenen Schlagabtausch geliefert hatten. Nach dem Seitenwechsel setzte sich St. Pölten mit einer starken Phase Mitte der zweiten Hälfte ab. Die JAGS kämpften sich bei der Rückkehr von Rita Varga-Borbas an ihre alte Wirkungsstätte in der Schlussphase noch einmal heran, kamen jedoch nicht mehr entscheidend näher. Fanni Luca Friebesz war mit vier Treffern beste Werferin der Gastgeberinnen, bei den JAGS überzeugte Gioia Kreiker mit neun Toren. Lisa Felsberger, Co-Trainerin St. Pölten: „Unglaubliche Leistung. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie über 60 Minuten eine so starke Abwehr gespielt hat. Ich glaube, der Gegner wusste im Angriff phasenweise nicht genau, welche Lösungen er gegen unsere Deckung finden soll. Die Mädels haben das trotz aller Widrigkeiten bis zum Schluss durchgezogen – dafür gebührt ihnen großer Respekt.“ Fabian Posch, roomz JAGS WVB: „Die Niederlage tut sehr, sehr weh. Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet und hatten uns viel vorgenommen. Vor allem in der zweiten Halbzeit sind wir aber wieder in alte Muster zurückgefallen, haben zu viele Bälle liegen gelassen und waren im Angriff nicht effektiv genug. Der Gegner hat das sehr souverän, clever und insgesamt auch besser gelöst. Auch wenn wir uns am Ende noch einmal herangekämpft haben, kam das zu spät, um wirklich zurück ins Spiel zu finden. Deshalb muss man sagen, dass der Sieg für den Gegner verdient ist.“ Hypo Niederösterreich - BT Füchse style your smile Hypo verteidigt Tabellenführung mit deutlichem Heimsieg Hypo Niederösterreich wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich im Heimspiel gegen ersatzgeschwächte BT Füchse style your smile klar mit 40:20 durch. Bereits zur Pause führten die Gastgeberinnen mit 18:11 und legten damit den Grundstein für den späteren Erfolg. Nach dem Seitenwechsel baute Hypo den Vorsprung kontinuierlich aus und ließ den Gästen kaum Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung untermauerte der Tabellenführer seine Position an der Spitze. Lina Kovacs war mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin, Andrea Barnjak steuerte sechs Tore bei. Aufseiten der Füchse war Anamarija Boras mit fünf Treffern am treffsichersten. Ferenc Kovác, Hypo Niederösterreich: „Leider haben bei den BT Füchsen drei wichtige Spielerinnen gefehlt, wodurch das Spiel relativ klar verlaufen ist. Von Beginn an konnten wir uns Tor um Tor absetzen, und am Ende wurde es eine deutliche Angelegenheit.“ Andrea Klaric, BT Füchse style your smile: "Wir haben gegen Hypo mit 20 Toren Unterschied verloren, aber das spiegelt nicht unsere wahre Leistung wider. Leider waren wir in diesem Spiel nicht komplett und konnten nicht den gewünschten Widerstand leisten. Ich hoffe, dass wir das bereits am Samstag gegen JAGS zeigen werden." GKL Krems - Langenlois - Blau-Weiß Feldkirch Feldkirch setzt sich in Torfestival in Langenlois durch Blau-Weiß Feldkirch meldete sich mit einem 39:38-Auswärtssieg bei GKL Krems – Langenlois eindrucksvoll zurück. In einer temporeichen Partie begegneten sich beide Teams von Beginn an auf Augenhöhe, zur Pause stand es bereits 21:21. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Krems – Langenlois lag zwischenzeitlich mit drei Treffern vor, ehe Feldkirch die Partie drehte und in der Schlussphase die besseren Nerven bewies. Ein Treffer kurz vor Schluss entschied schließlich das torreiche Duell zugunsten der Gäste. Marina Jakob war mit neun Toren erfolgreichste Werferin Feldkirchs, bei den Gastgeberinnen erzielte Naomi Provin acht Treffer. Dieter Ripper, Trainer GKL Krems - Langenlois: „Ein sehr durchwachsenes Spiel mit vielen Auf und Abs. Von beiden Seiten wurde ein sehr hohes Tempo gespielt. In der ersten Halbzeit resultierten bei uns daraus zu viele technische Fehler. Wir sind dann gut in die zweite Halbzeit gestartet, aber in der Unterzahl konnte sich Feldkirch durch technische Fehler auf unserer Seite wieder herankämpfen. Statt uns ab zu setzten, haben wir mit vier oder fünf Fehlwürfen, dem immer kämpfenden Gegner die Chance auf den Ausgleich geboten. Durch zu viele Fehler im Angriff konnten wir den zwischenzeitlichen Vorsprung nicht nach Hause spielen.“ Zoltan Balogh, Trainer Blau-Weiß Feldkirch: „Es sind sehr viele Tore gefallen, auch deshalb, weil wir unsere erste Torfrau heute nicht zur Verfügung hatten. Unsere Nummer zwei im Tor hat das aber sehr gut gemacht. Wir wollten von Anfang an das Tempo hochhalten und das Team der GKL Krems-Langenlois müde spielen. Am Ende ist der Plan aufgegangen.“ UHC Müllner Bau Stockerau - MADx WAT Atzgersdorf Atzgersdorf bleibt in Stockerau souverän auf Kurs MADx WAT Atzgersdorf wurde auch in der Sporthalle Alte Au seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich beim UHC Müllner Bau Stockerau mit 32:21 durch. Bereits in der Anfangsphase übernahmen die Gäste das Kommando und erspielten sich bis zur Pause eine deutliche 23:11-Führung. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Atzgersdorf den Vorsprung kontrolliert und ließ Stockerau nicht mehr entscheidend herankommen. Die Gastgeberinnen stemmten sich phasenweise gegen die Niederlage, fanden jedoch gegen die kompakte Defensive der Wienerinnen nur selten nachhaltige Lösungen. Mit dem Auswärtserfolg bleibt Atzgersdorf im Rennen um die Tabellenspitze, während Stockerau weiterhin um wichtige Punkte im unteren Tabellenbereich kämpft. Jürgen Tomek, sportlicher Leiter UHC Müllner Bau Stockerau: „Im Prinzip kann man sagen, dass unsere Mädels aus Stockerau gut dagegengehalten haben. Über weite Strecken ist es ihnen gelungen, Atzgersdorf mit einer engagierten Deckung unter Druck zu setzen und vieles zu unterbinden. Die ersten 15 Minuten der ersten Halbzeit waren absolut in Ordnung, auch wenn die Chancenauswertung nicht immer optimal war. Dann ist uns allerdings etwas der Faden gerissen, die Konzentration hat nachgelassen, und Atzgersdorf konnte sich absetzen und das sofort ausnutzen. Die zweite Halbzeit war deutlich besser – mehr Einsatz, bessere Körpersprache – und so ist am Ende ein respektables Ergebnis zustande gekommen. Grundsätzlich können wir mit großen Teilen des Spiels zufrieden sein. Gegen Atzgersdorf reicht es aber nicht, nur phasenweise gut zu spielen – man braucht 60 Minuten volle Konzentration und Einsatz. Jetzt kommen die Spiele, in denen wir auf Punktejagd gehen wollen und müssen. Dafür fühlen wir uns gut vorbereitet.“ SSV Dornbirn Schoren - UHC Gartenstadt Tulln Tulln findet in Dornbirn zurück in die Erfolgsspur Der UHC Gartenstadt Tulln setzte sich auswärts beim SSV Dornbirn Schoren mit 33:31 durch und beendete damit die jüngste sieglose Phase. Dornbirn hielt in der ersten Hälfte gut dagegen, musste jedoch immer wieder dem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem Seitenwechsel baute Tulln den Vorsprung schrittweise aus und ließ die Gastgeberinnen nicht mehr entscheidend herankommen. Dornbirn versuchte mit viel Einsatz, das Spiel offen zu halten, fand jedoch gegen die stabile Defensive der Niederösterreicherinnen nur phasenweise Lösungen. Gegen Ende wurde es allerdings doch noch spannend. Mit fünf Toren in Serie kam Dornbirn noch einmal auf zwei Tore heran, wehrte sogar noch einen Tullner Angriff ab, doch am Ende ließen sich die Gäste den Sieg nicht mehr nehmen. Mit dem Auswärtserfolg bleibt Tulln im Rennen um die Spitzenplätze, während Dornbirn weiterhin um wichtige Punkte im Tabellenkeller kämpft. Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir hatten das Spiel von Beginn an gut unter Kontrolle. Auch wenn es anfangs noch ausgeglichen war, konnten wir mit unserem Konzept und schön herausgespielten Aktionen immer wieder für Gefahr sorgen. In der Deckung hatten wir einen guten Zugriff, dazu kam eine starke Torhüterleistung von Mariela Schwarz. Wir sind sehr gut in die zweite Halbzeit gestartet, haben uns Stück für Stück abgesetzt und lagen um die 40. Minute mit neun Toren vorne. Danach ist uns allerdings komplett der Faden gerissen. Wir haben überpaced, uns nicht mehr an unsere Vorgaben gehalten und einfache Fehler gemacht, die der Gegner eiskalt bestraft hat. So wurde es noch einmal richtig knapp, ehe wir das Spiel am Ende mit zwei Toren gewinnen konnten. Mit den ersten 40 Minuten sind wir zufrieden, aber die letzten 20 Minuten hätten uns beinahe zwei Punkte gekostet. Daran müssen wir arbeiten, um mehr und vor allem durchgängige Konstanz in unser Spiel zu bringen. Dann sind wir überzeugt, dass wir weiter auf einem guten Weg bleiben und intensiv um die Playoffplätze mitkämpfen können.“ WHA CHALLENGE
UHC Storch Gänserndorf - SK KONSTANT Traun Der UHC Storch Gänserndorf setzte sich im Heimspiel gegen den SK KONSTANT Traun mit 28:23 durch und verschaffte sich damit wichtige Zähler im Tabellenkeller. Die Gastgeberinnen erwischten einen guten Start und gingen mit einer knappen 14:13-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, ehe sich Gänserndorf mit einer starken Phase Mitte der zweiten Hälfte absetzen konnte. Traun hielt dagegen und kam noch einmal heran, doch Gänserndorf verteidigte den Vorsprung konsequent bis zum Schlusspfiff. Magdalena Prager war mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, bei Traun erzielte Verena Klepatsch fünf Tore. Rosa Müller, UHC Storch Gänserndorf: „Heute war unsere Abwehr richtig stark, und auch im Angriff hat vieles gut funktioniert. Wir möchten uns bei unseren Fans bedanken, die uns großartig unterstützt haben. Die Stimmung im Team war hervorragend – und das war mit ein Grund, warum wir heute gewonnen haben.“ Sandra Martl vom SK KONSTANT Traun: „Wir haben heute einen ganz schlechten Tag erwischt. Unsere Wurfquote war schwach, dazu kamen viele technische Fehler. Der Gegner war insgesamt verdient besser. Jetzt müssen wir unsere Fehler analysieren und daran arbeiten, wieder zu der Form aus der Anfangsphase zurückzufinden.“ SG TV Gleisdorf/HC Weiz - UHC Admira Wien Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz setzte sich vor heimischem Publikum klar mit 41:24 gegen den UHC Admira Wien durch. Die Steirerinnen legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und erspielten sich bis zur Pause eine komfortable 18:11-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gleisdorf/Weiz tonangebend und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Admira Wien fand gegen die offensive Durchschlagskraft der Gastgeberinnen nur phasenweise Lösungen. Bright Laeticia Nsoe war mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, aufseiten der Admira erzielte Kathrin Grünsteidl sieben Tore. Mit diesem klaren Erfolg verschaffen sich die Steirerinnen wichtige Punkte im Tabellenkeller. Durch den gleichzeitigen Sieg von Gänserndorf rückt die komplette untere Tabellenhälfte auf gerade einmal zwei Punkte zusammen. Barbara Kober, SG TV Gleisdorf/HC Weiz: "Durch eine konsequente Verteidigung und starken Rückhalt unserer Torfrau konnten wir heute zwei Punkte holen. Wir freuen uns, richten unseren Blick aber schon auf nächsten Woche, um beim Steirerderby auch wieder alles geben zu können." HIB Handball Graz - Perchtoldsdorf Devils Im direkten Aufeinandertreffen zweier Verfolger setzte sich HIB Handball Graz mit 33:27 gegen die Perchtoldsdorf Devils durch. Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start und erspielten sich früh eine Führung, die sie bis zur Pause auf 17:12 ausbauten. Auch im zweiten Abschnitt blieb Graz tonangebend und hielt die Devils auf Abstand. Perchtoldsdorf kam zwar mehrfach näher heran, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Mit dem Heimerfolg bleibt HIB erster Verfolger des Tabellenführers. Marina Dobrkovic war mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, bei den Devils überzeugte Nela Brunner mit sieben Toren. |




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