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Spannung garantiert: Die WHA MEISTERLIGA startet in eine vielversprechende neue Saison

  • presse338
  • 28. Aug. 2025
  • 6 Min. Lesezeit

Die WHA MEISTERLIGA 2025/26 beginnt – mit einem neu formierten Titelverteidiger, ambitionierten Herausforderern und einem Aufsteiger voller Euphorie. Ein Überblick über alle zwölf Teams vor dem Saisonstart am 6. September 2025.


Die Ausgangslage vor dem ersten Spieltag


Mit dem druck.at WHA SUPERCUP fällt am 30. August der offizielle Startschuss, ehe am 6. September die neue WHA MEISTERLIGA-Saison beginnt. Titelverteidiger Hypo Niederösterreich empfängt dabei gleich zum Auftakt in einem NÖ-Duell die Union St. Pölten Frauen. Vizemeister Atzgersdorf, der ebenfalls im Supercup im Einsatz ist, startet zu Hause gegen Dornbirn. GKL Krems – Langenlois feiert auswärts bei roomz JAGS WVB sein WHA-Debüt. Und auch sonst versprechen der erste Spieltag, sowie die ganze Saison viel Spannung.


Die Teams im Überblick


Hypo Niederösterreich

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 18:00 gegen Union St. Pölten 


Der Rekordmeister geht mit einem runderneuerten Kader in die neue Saison. Gleich zehn Spielerinnen, darunter fünf Nationalteam-Stützen, haben den Verein verlassen. Cheftrainer Ferenc Kovacs setzt auf junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs und formuliert trotz der Übergangsphase ein klares Ziel: "Unser sportliches Ziel bleibt dennoch – wie in jedem Jahr – der Gewinn der Women Handball Austria (WHA) und des ÖHB-Cups." International wartet mit Rapid București eine große Herausforderung.



MADx WAT Atzgersdorf

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 19:00 gegen SSV Dornbirn Schoren 


Auch Atzgersdorf muss nach dem Abgang mehrerer Leistungsträgerinnen eine neue Struktur finden. Das altbewährt Trainer-Duo Olivier Haunold und Martin Fachathaler baut auf ein entwicklungsstarkes Team, das wieder um den Einzug ins Finale spielen soll. Obmann Christian Mahr betont die Wichtigkeit von Disziplin, Mentalität und langfristigem Aufbau: „Nur wenn jede Spielerin in der Mannschaft wirklich aus der Komfortzone geht und im Leistungsbereich kämpfen will, und jede konsequent an der Disziplin arbeitet einen eintrainierten Spielplan umzusetzen und das Entscheidungsverhalten darauf ausrichtet, aber auch daran glaubt gegen jeden gewinnen zu können, wird es uns möglich sein an der Spitze ganz vorne mitzukämpfen.“



UHC Gartenstadt Tulln

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 19:00 gegen Korneuburg 


Der UHC Gartenstadt Tulln blickt auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück – Platz 3 im Grunddurchgang und zwei denkbar knappe Halbfinal-Niederlagen gegen Atzgersdorf. Der Anspruch, in den Top 3 mitzuspielen, soll künftig keine Ausnahme mehr sein, sondern zur neuen Realität werden. Trotz der Rücktritte von Tereza Chovancova und Barbara Laszlo bleibt der Kern der Mannschaft intakt. Mit Reka Gutecz (Ungarn) für Kreis und Abwehr sowie Valerie Gurtner (Eggenburg) im Rückraum wurde punktuell verstärkt. Zudem feiern Kapitänin Sabrina Klein und Sandra Zeitelberger nach langen Verletzungspausen ihr Comeback.

 

Neu an der Seitenlinie ist Cheftrainer Florian Hössl, der jahrelange Erfahrung aus dem MADx WAT Atzgersdorf-System mitbringt und zuletzt als Co-Trainer des erfolgreichen U19-Nationalteams bei der EM überzeugte. Ziel ist die erneute Halbfinal-Teilnahme – und möglicherweise noch mehr.

 


roomz JAGS WVB

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 20:00 gegen Aufsteiger GKL Krems – Langenlois 


Der Klub tritt unter neuem Namen an, nachdem Greenpower als Sponsor ausgestiegen ist. Der Kader wurde stark umgebaut, gleich 13 Abgänge wurden mit eigenen Talenten und sechs externen Spielerinnen mit internationaler oder WHA-Erfahrung kompensiert. Mit Fabian Posch und Pavel Franko haben die JAGS zudem ein neues Trainerteam. Obmann Stephen Gibson formuliert die Ziele klar: "Unser Ziel ist es, die Performance der Mannschaft von Spiel zu Spiel zu stärken, den Klassenerhalt zu schaffen und am Ende der Meisterschaft eine möglichst gute Tabellenposition einzunehmen."



Union Korneuburg Handball

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 19:00 gegen Tulln 


Die Korneuburger Handball Damen starten mit einem fast unveränderten Team in die neue Saison. Mit dem Rückenwind der Ergebnisse aus der Vorsaison möchten sie auch in der Saison 2025/26 beweisen, dass man mit einem Team ohne Legionärinnen und überwiegend mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs reüssieren kann. Als Ziel definiert Korneuburg auch für diese Saison den Einzug in die Final Four. Besonders stolz sind sie darauf, dass sie als eines von zwei Teams Österreich auch international vertreten werden. 



BT Füchse Style your Smile

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 19:00 gegen MGA Fivers


Die Füchse treffen zum Start auf einen Gegner auf Augenhöhe. Das Ziel der Füchsinnen ist es, mit einem jungen und hungrigen Team erneut ein gute Rolle im Kampf um die ersten vier Plätze zu spielen. Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland meint zu den Transfertätigkeiten der BT Füchse: "Mit den erfahrenen Neuzugängen Anamarija Boras und Ivana Nikolic haben wir wichtige Führungsspielerinnen gewonnen, die unseren Talenten zusätzliche Stabilität geben. Im Tor setzen wir auf unser Eigenbau-Duo Melanie Reiter und Miryam Bot, ergänzt durch Patricia Wagner, die per Doppelspielrecht zu uns stößt." Gemeinsam wollen sie attraktiven und schnellen Tempohandball zeigen und ihre Entwicklung konsequent weiter vorantreiben.  



Union St. Pölten Frauen

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 18:00 gegen Hypo Niederösterreich 


Nach der besten WHA-Saison der Vereinsgeschichte setzt Union St. Pölten auch 2025/26 auf Kontinuität und Jugend. Die beiden Abgänge wurden durch Talente aus dem eigenen Nachwuchs ersetzt. Gleichzeitig sollen langzeitverletzte Spielerinnen wie Patricia Buznean, Luna Tichy und Heidi Hofmann wieder integriert werden.Trainerin Rita Varga-Borbás formuliert zwei klare Ziele: den Klassenerhalt und die Weiterentwicklung junger Spielerinnen – darunter auch mehrere Talente aus U16 und U18, die bereits im Vorjahr WHA-Luft schnupperten.

 

Rückkehrerin Katrin Betz, die ihre Handballkarriere mit einem Masterstudium und Job im Immobilienbereich vereint, will nun Verantwortung übernehmen: „Mein Ziel ist es, im Mittelfeld mitzuspielen und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Ich möchte meine Erfahrung einbringen, als Führungsspielerin vorangehen und junge Spielerinnen auf ihrem Weg begleiten.“



MGA Fivers

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 19:00 bei den BT Füchsen 


Mit einem jungen, neu aufgestellten Team und hoher Motivation starten die MGA Fivers in die neue Saison. Die Mannschaft hat sich punktuell verstärkt und will an die positiven Elemente der Vorsaison anknüpfen – insbesondere was den Teamgeist und die Spielweise betrifft. Fivers-Spielerin Kathi Bachmann zeigt sich vor dem Saisonstart zuversichtlich: „Das neue Team hat sehr viele neue Stärken, die wir ausnutzen können. Inklusive allem, was wir letztes Jahr schon geboten haben. Wir haben uns auch verstärkt." 

 

Sie wollen als junges Team zusammenhalten und wieder einen sympathischen Handball spielen, der möglichst viele Leute begeistert. Abschließend meinte sie noch: "Wir sind ehrgeizig, es noch mal besser zu machen als in den letzten Jahren. Wir sind alle motiviert, uns nach oben zu kämpfen. Und wir haben auch unsere Ziele sehr weit oben angesetzt.“



SSV Dornbirn Schoren

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 19:00 bei Atzgersdorf 


Der SSV Dornbirn Schoren geht mit einer sehr jungen Mannschaft in die kommende Saison der WHA MEISTERLIGA. Der Verein setzt dabei konsequent auf Eigenbauspielerinnen und Talente aus der Region – auf Legionärinnen wird bewusst verzichtet. Besonders erfreut zeigt sich der Verein über den Verbleib von Leistungsträgerinnen wie Ivana Zaric und Réka Wohler. 

 

„Im Vordergrund steht die Entwicklung unserer Spielerinnen und des gesamten Teams, damit wir in der 1. Liga mithalten können. Mit dieser klaren Philosophie möchten wir auch in der kommenden Saison sportliche Erfolge feiern und die regionale Nachwuchsarbeit weiter stärken", so die sportliche Leiterin des SSV, Sabine Kainrath.

 


HC Sparkasse BW Feldkirch

Saisonauftakt: Heimspiel am Samstag, den 6. September um 19:00 gegen Stockerau 


Trotz finanzieller Herausforderungen blickt Feldkirch optimistisch auf die neue Spielzeit. Zwei neue Spielerinnen aus Ungarn sollen für frischen Wind sorgen. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der Förderung junger Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Julia Bohle nach langer Verletzungspause.

 

Ein wichtiger Baustein ist auch die weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer Zoltan Balogh. „Wir möchten die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Zoltan Balogh fortsetzen“, meinte etwa Bernhard Grissmann, sportlicher Leiter des Vereins. „Er hat nicht nur den Klassenerhalt geschafft, sondern uns auch ein nachhaltiges Konzept präsentiert, das weit über die Frauenmannschaft hinausgeht.“



UHC Müllner Bau Stockerau

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 19:00 in Feldkirch 


Mit Lajos Szövetes übernimmt beim UHC Stockerau ein neuer Cheftrainer die sportliche Leitung – und der Start hat es gleich in sich: Zum Auftakt geht es nach Vorarlberg zu BW Feldkirch, ehe nur eine Woche später das erste Heimspiel und gleichzeitig der Derby-Kracher gegen Union Korneuburg auf dem Programm steht. Nach einer schwierigen Saison 2024/25 will sich das Team in der Tabelle verbessern und möglichst früh Punkte sammeln.



GKL Krems – Langenlois 

Saisonauftakt: Auswärts am Samstag, den 6. September um 20:00 bei roomz JAGS WVB


Nach dem souveränen Durchmarsch aus der Regionalliga feiert GKL Krems – Langenlois heuer Premiere in der WHA MEISTERLIGA. Das Ziel ist klar definiert: Klassenerhalt. Der Kader bleibt – bis auf einige verletzungsbedingte Ausfälle – weitgehend unverändert.

 

Die Euphorie rund um den Aufstieg soll nun in die neue Saison mitgenommen werden. Der Fokus bleibt auf der Jugendarbeit, denn auch in der höchsten Spielklasse will man auf Eigenbauspielerinnen setzen. Ein Beispiel dafür ist Bianca Wallechner, die bei der U17-Europameisterschaft für Österreich im Einsatz war.



 
 
 

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