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Spannende Runden in den WHA Ligen

Ganz klarer Heimsieg für den HC Sparkasse BW Feldkirch gegen HIB Handball Graz. Von Beginn an konnten sich die Feldkirchnerinnen Tor für Tor absetzen und zur Halbzeit lag man bereits mit 19:11 in Führung. Für die Grazerinnen gab es von Anfang an nichts zu holen und bereits von Beginn an musste man einen Rückstand nachrennen, so Co. Trainer Dennis Uttler. Am Ende war es der verdient, klare 36:26 Heimsieg.


Knapper hingegen startete die Partie zwischen den 7DROPS WAT Atzgersdorf und den U. heinekingmedia Korneuburg. Die erste Hälfte war ein hin und her und die Wienerinnen konnten eine hauchdünne 14:12 Führung mit in die Kabine nehmen. Nach der Halbzeit erwischten die Atzgersdorferinnen den besseren Start und konnten sich somit langsam einen Vorsprung herausspielen. „Mit einem 4:0 Lauf nach der Pause und einem +6 waren die Würfel dann gefallen und wir konnten den Vorsprung halten. Das letztendlich knappe Ergebnis ist unserer schlechten Wurfausbeute und den vielen technischen Fehlern geschuldet. Das heißt es definitiv in den Griff zu bekommen“ so Luca Tesche, Spielerin von 7DROPS WAT Atzgersdorf.

Zudem ist zu erwähnen, dass es für die Atzgersdorferinnen am Wochenende eine Doppelveranstaltung, in der WHA Challenge und Meisterliga, in der Hans-Lackner-Halle. Beide WHA Teams konnten einen Heimsieg feiern, was Christina Mahr sehr positiv stimmt. Die BT Füchse Style your Smile gewinnen das wichtige Spiel im Duell mit dem Aufsteiger Union St. Pölten Frauen. Von Beginn an dominierten die Füchsinnen ihr Heimspiel und waren nach acht gespielten Minuten bereits mit 6:1 in Front. Trainer Mario Maretic ist überglücklich über den Heimsieg: „Wir haben 60. Minuten das Spiel unter Kontrolle gehabt. Die zwei Punkte im letzten Spiel gegen MGA haben uns einen Motivationsschub gegeben und das konnten die Mädels heute mitnehmen.“ Andrea Halm, Pressesprecherin von St. Pölten zur Niederlage: „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir wieder den letzten Tabellenplatz belegen. Positiv ist zu sehen, dass das Spiel über den Kreis über weite Strecken gut funktioniert hat, wir haben unsere Chancen gut heraus gespielt, aber das Wurfglück war nicht auf unserer Seite.“


Im Spitzenspiel setzt sich HYPO Niederösterreich am Ende knapp bei den Kärntnerinnen vom SC witasek Ferlach durch und geht somit ungeschlagen in die Länderspielpause. Trotz der Niederlage zeigen sich die Ferlacherinnen sehr zufrieden mit der Partie: „Wir haben gut ins Spiel gefunden und wenn man bedenkt, dass bei uns nur acht Spielerinnen voll einsatzfähig sind, dann erkennt man den großen Kampfgeist und Willen dieser Mannschaft“, so Anna Buchbauer vom SC witasek Ferlach. Für Hypo Niederösterreich war es der erste nicht ganz deutliche Sieg in der laufenden Saison. Headcoach Feri Kovacs resümiert: „Wir haben nicht konzentriert genug in die Partie gestartet und die Ferlacherinnen haben über das gesamte Spiel eine sehr gute Abwehr gestellt, was unser Konzept gestört hat. Wir haben zu viele sichere Torchancen verworfen und daher wurde es am Ende kein eindeutiger Sieg für uns. Dennoch bin ich zufrieden, dass wir verlustpunktfrei in die Winterpause gehen.“

Die MGA Fivers können ihr Auswärtsspiel beim UHC Gartenstadt Tulln gewinnen und somit ist die Revanche aus dem ÖHB Cup Achtelfinale geglückt. Bereits zu Beginn erwischten die Wienerinnen den besseren Start und lagen nach sieben gespielten Minuten bereits mit einem Vorsprung von fünf Toren in Führung. Erst ab Minute 40 wurde es wieder enger und die Tullnerinnen konnten sich Tor um Tor herankämpfen und glichen sogar in der 50. Minute noch zum 23:23 aus. Dann folgte jedoch ein 4:0 Lauf der MGA Fivers, was den Auswärtssieg fixierte.

Bis zum Ende spannend war das letzte Spiel der neunten Runde in der WHA Meisterliga. Die Greenpower JAGS Roomz Hotels haben zu Hause den UHC Müllner Bau Stockerau empfangen. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit konnte sich eine Mannschaft, nämlich die Stockerauerinnen, das erste Mal absetzen und mit einer 10:13 Führung in die Kabine gehen. Doch die Hausherrinnen gaben nicht auf und immer wieder war es Giselle Menendez, welche die Jags im Spiel hielt. Aufseiten der Gäste ist Sandra Hart zu erwähnen, welche nicht weniger als 10 Treffer erzielte. Bis zum Schluss war die Partie offen und spannend. Am Ende war es ein 7-Meter durch Melanie Krautwaschl, die nach der regulären Spielzeit zum Punktgewinn traf.

Moshe Halperin Trainer der Stockerauerinnen zum Spiel: „Uns fehlt leider noch etwas die Erfahrung, dass wir das Spiel auch gewinnen, aber ich bin trotzdem stolz auf den Punktgewinn meiner Mannschaft.“ Die Siegtrefferin Melanie Krautwaschl zum Unentschieden: „Ich habe mich sicher gefühlt, den 7 Meter zum Schluss zu werfen, den auch wirklich zu treffen und den Punkt zu gewinnen ist unfassbar."


Ergebnisse der WHA Meisterliga auf einen Blick:


18.11.23, 18:00 HC Sparkasse BW Feldkirch - HIB Handball Graz 36:26

18.11.23, 18:00 7DROPS WAT Atzgersdorf - U.heinekingmedia Korneuburg 26:24

18.11.23, 19:00 BT Füchse Style your Smile - Union St. Pölten Frauen 24:18

18.11.23, 19:00 SC witasek Ferlach - Hypo Niederösterreich 20:23

18.11.23, 19:00 UHC Gartenstadt Tulln - MGA Fivers 25:28

19.11.23, 16:00 Greenpower JAGS Roomz Hotels - UHC Müllner Bau Stockerau 25:25


8. Runde der WHA Challenge


Der UHC Graz gewinnt zu Hause klar gegen den DHC WAT Fünfhaus. Das Challenge Team der 7DROPS WAT Atzgersdorf feiert einen Heimsieg gegen die Gäste vom SK Konstant Traun, welche nach wie vor ohne Punktgewinn in dieser Saison sind. Der UHC Eggenburg gewinnt das Niederösterreich Duell gegen die ZumGlück Perchtoldsdorfer Devils und bleibt somit dran am Tabellenführer aus Dornbirn. Der SSV Dornbirn Schoren gewinnt sein Heimspiel gegen den UHC Wein4tler Netzwerk Hollabrunn klar und bleibt somit nach wie vor ohne Niederlage in der laufenden Saison.

Ergebnisse der WHA Challenge auf einen Blick:

18.11.23, 15:20 UHC Graz - DHC WAT Fünfhaus 37:30

18.11.23, 16:00 7DROPS WAT Atzgersdorf - SK Konstant Traun 28:21

18.11.23, 18:00 UHC Eggenburg - ZumGlück Perchtoldsdorfer Devils 40:29

18.11.23, 19:00 SSV Dornbirn Schoren - UHC Wein4tler Netzwerk Hollabrunn 29:15


Copyright: Jürgen Durl

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