MGA Fivers fix im Halbfinale - JAGS sichern sich Klassenerhalt!
- 18. Apr.
- 7 Min. Lesezeit
In der WHA MEISTERLIGA sind mehrere Entscheidungen gefallen. Der UHC Müllner Bau Stockerau konnte gegen GKL Krems - Langenlois gewinnen und damit den Klassenerhalt endgültig fixieren. MADx WAT Atzgersdorf gab sich mit einem 37:24-Heimsieg gegen die BT Füchse style your smile keine Blöße. Die MGA Fivers sicherten sich mit einem 28:17-Auswärtssieg bei den Union St. Pölten Frauen ihren Fixplatz im Halbfinale. Die roomz JAGS WVB konnten beim SSV Dornbirn Schoren mit 24:22 gewinnen und damit ebenfalls den Klassenerhalt fixieren. Die Union Korneuburg Damen feierten einen 40:27-Heimsieg gegen Blau-Weiß Feldkirch. Zum Abschluss gewann Hypo Niederösterreich beim UHC Gartenstadt Tulln mit 37:27. Damit gehen die beiden Spitzenteams weiterhin im Gleichschritt voran. In der WHA CHALLENGE gab es am Samstag ein Spiel. Dabei konnte sich der UHC Graz zu Hause gegen den UHC Admira Wien mit 42:28 durchsetzen und vorerst den dritten Platz in der Tabelle übernehmen. |
WHA MEISTERLIGA UHC Müllner Bau Stockerau - GKL Krems - Langenlois Stockerau entscheidet NÖ-Duell für sich Der UHC Müllner Bau Stockerau gewann das Niederösterreich-Duell gegen GKL Krems - Langenlois mit 32:28 (16:13). Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und konnten sich früh einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Krems - Langenlois hielt zwar dagegen, dennoch blieb Stockerau über weite Strecken der ersten Hälfte vorne und ging mit einer 16:13-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst spannend. Die Gäste kämpften sich zwischenzeitlich zurück und glichen sogar aus. Stockerau reagierte jedoch mit einer starken Phase in der Schlussviertelstunde und setzte sich erneut ab. Am Ende brachten die Gastgeberinnen den Vorsprung souverän über die Zeit und feierten einen wichtigen Heimsieg. Beste Werferinnen für Stockerau waren Stefanie Schalko und Diana Michálková mit jeweils acht Treffern. Für Krems - Langenlois erzielte Sanne Dijkstra neun Tore. Jürgen Tomek, UHC Müllner Bau Stockerau: „Von Anfang an war es eine umkämpfte Partie mit Vorteilen für uns als Gastgeber. Wir haben zumeist geführt und konnten uns zwischenzeitlich etwas absetzen. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann den einen oder anderen Fehler gemacht und den Ball leichtfertig hergegeben, dennoch sind wir mit plus drei in die Pause gegangen. Nach der Pause sind wir wieder gut gestartet, doch es blieb ein sehr kämpferisches Spiel. GKL konnte die Partie sogar kurz drehen und einmal mit plus eins in Führung gehen. Das haben wir aber relativ schnell wieder ausgeglichen und das Spiel erneut auf unsere Seite gezogen. Am Ende waren es vor allem der große Wille und in den entscheidenden Momenten auch die nötige Ruhe und Übersicht, die den Ausschlag gegeben haben, sodass wir schließlich mit plus vier gewinnen konnten. Für uns als UHC Müllner Bau Stockerau ist das natürlich ein sehr wichtiger Sieg, über den wir uns sehr freuen." MADx WAT Atzgersdorf - BT Füchse style your smile Atzgersdorf feiert klaren Heimsieg MADx WAT Atzgersdorf hat das Heimspiel gegen die BT Füchse style your smile deutlich mit 37:24 (20:11) gewonnen. Die Wienerinnen übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Atzgersdorf Mitte der ersten Halbzeit immer weiter ab und erspielte sich bis zur Pause eine komfortable 20:11-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Atzgersdorf klar tonangebend. Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und ließen den BT Füchsen kaum noch Möglichkeiten, das Spiel spannend zu gestalten. Am Ende stand ein souveräner 37:24-Heimsieg. Beste Werferin bei Atzgersdorf war Lara Brezenci mit sieben Toren, dahinter traf Alina Bohnen fünfmal. Für die BT Füchse waren Carina Peintinger, Ivana Nikolic und Melina Schweiger mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten. Lara Brezenci: „Wir haben gut gespielt, wenige Tore bekommen, wobei uns auch unsere Torfrau sehr viel geholfen. Wir haben gezeigt wer wir sind und dass wir ins Finale müssen. So wollen wir weitermachen und nächste Woche im ÖHB Cup Finale alles geben.“ Mario Martetic, Trainer BT Füchse style your smile: „Schon bei der Abfahrt war uns klar, dass es heute ein schweres Spiel wird. Ich bin wirklich froh, dass alle gesund geblieben sind. In zwei Wochen wartet mit Dornbirn eine Aufgabe auf unserem Niveau.“ Andrea Klaric, BT Füchse style your smile: "Trotz der deutlichen Niederlage müssen wir die positiven und negativen Dinge analysieren und weiter an unserem Spiel arbeiten. Jetzt folgen zwei Wochen Vorbereitung auf die letzten drei Spiele der Saison, in denen wir unbedingt Punkte holen wollen." Union St. Pölten Frauen - MGA Fivers MGA Fivers sichern sich Halbfinalticket Die MGA Fivers setzten sich auswärts bei den Union St. Pölten Frauen mit 28:17 (12:8) durch und fixierten damit ihren Platz im Halbfinale. Die Wienerinnen erwischten den besseren Start und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. St. Pölten hielt zunächst dagegen und blieb bis zur Mitte der ersten Hälfte in Schlagdistanz. Mit zunehmender Spielzeit setzten sich die Gäste jedoch ab und gingen mit einer 12:8-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bauten die Fivers ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Während St. Pölten im Angriff immer wieder an der gegnerischen Defensive scheiterte, nutzten die Wienerinnen ihre Chancen konsequent und sorgten früh für klare Verhältnisse. Am Ende stand ein deutlicher 28:17-Auswärtssieg. Beste Werferinnen bei den MGA Fivers waren Emma Schlegel, Larissa Bures, Patricia Tomic-Kesina und Aleksandra Janicka mit jeweils vier Treffern. Bei St. Pölten war Sina Hahn mit vier Toren die erfolgreichste Schützin. Klaus Stachelberger, Co-Trainer Union St. Pölten Frauen: "Die MGA Fivers sind sicherlich keine schlechte Mannschaft und stehen nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz. Nichtsdestotrotz sind wir ein Stück weit enttäuscht, weil wir es mit unseren vielen technischen Fehlern – vor allem in der ersten Halbzeit – dem Gegner zu leicht gemacht haben, die Punkte aus St. Pölten zu entführen.“ Ivica Belas, MGA Fivers: „Wir wollten uns unbedingt für den Punktverlust im Heimspiel revanchieren, und das ist uns heute gelungen. In der ersten Halbzeit hatten wir noch einige Schwierigkeiten, aber in der zweiten konnten wir uns rechtzeitig absetzen. Danach war eigentlich nur noch die Frage, mit wie vielen Toren wir gewinnen werden.“ SSV Dornbirn Schoren - roomz JAGS WVB JAGS beenden im richtigen Moment ihre Niederlagenserie und sichern sich den Klassenerhalt! Die roomz JAGS WVB setzten sich im direkten Duell gegen den SSV Dornbirn Schoren mit 24:22 (12:10) durch. Damit endete die bereits unsäglich lange Niederlagenserie der JAGS und sie konnten damit den Klassenerhalt fixieren. In einer von Beginn an intensiven Partie lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Dornbirn erwischte den besseren Start, doch die Gäste fanden rasch ihren Rhythmus und drehten das Spiel noch vor der Pause zu einer knappen 12:10-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange offen. Dornbirn kämpfte sich mehrmals zurück und stellte zwischenzeitlich sogar den Ausgleich her. In der entscheidenden Phase behielten jedoch die JAGS die Nerven. Mit zwei späten Treffern sicherten sie sich schließlich den knappen 24:22-Auswärtssieg. Beste Werferin der Gäste war Anna Petrovics mit neun Toren. Für Dornbirn traf Reka Wohler viermal. Union Korneuburg Damen - Blau-Weiß Feldkirch Union Korneuburg Damen feiern klaren Heimsieg Die Union Korneuburg Damen setzten sich im Duell mit Blau-Weiß Feldkirch deutlich mit 40:27 (21:16) durch und entschieden das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn klar für sich. Korneuburg legte vor heimischem Publikum einen starken Start hin und erspielte sich bereits bis zur Pause eine komfortable Führung. Mit einem 21:16 ging es in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Niederösterreicherinnen das tonangebende Team und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Vor allem im Angriff zeigte sich Korneuburg treffsicher. Ines Grandits war mit zehn Toren beste Werferin ihres Teams. Dahinter steuerten Anika Berto und Manuela Brunner jeweils fünf Treffer bei. Auf Seiten der Gäste war Diana Kiss mit sieben Toren erfolgreichste Schützin, gefolgt von Leonie Hartl mit fünf Treffern. Am Ende stand ein klarer 40:27-Heimsieg für die Union Korneuburg Damen, die sich damit zwei wichtige Punkte sichern konnten. Gerald Pojmann, Union Korneuburg Damen: "Nach einem ausgeglichenen Start konnten wir uns dann doch resch rasch und deutlich absetzen, haben das restliche Spiel klar dominiert und auch auch in der Höhe verdient gewonnen." UHC Gartenstadt Tulln - Hypo Niederösterreich Hypo NÖ gewinnt Topspiel in Tulln klar Hypo Niederösterreich hat das Top-4-Duell beim UHC Gartenstadt Tulln deutlich mit 37:27 (18:8) für sich entschieden. Die Gäste legten einen furiosen Start hin und setzten sich bereits in der ersten Halbzeit klar ab. Nach rund 20 Minuten führte Hypo bereits deutlich und ging schließlich mit einem komfortablen 18:8-Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hypo das spielbestimmende Team. Tulln konnte den Rückstand zwar phasenweise etwas verkürzen, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg der Serienmeisterinnen jedoch nicht mehr. Am Ende stand ein klarer 37:27-Auswärtserfolg für Hypo Niederösterreich. Beste Werferin bei den Gästen war Nina Neidhart mit acht Toren, dahinter traf Martina Maticevic fünfmal. Für Tulln erzielte Hannah Ginsthofer zehn Treffer und war damit erfolgreichste Werferin ihres Teams. Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: "Es war das erwartete schwere Spiel, zumal die Vorzeichen nicht die besten waren. Adriana Medvedova ist weiterhin verletzt, und auch Nicol Nejedlikova ist verletzungsbedingt ausgefallen. Damit mussten wir auf zwei wichtige Stützen verzichten. Gerade in der Anfangsphase haben wir unsere Chancen nicht genutzt, wodurch uns auch etwas das Selbstvertrauen gefehlt hat. Hypo hat das eiskalt ausgenutzt, und der Halbzeitstand von 8:18 war im Grunde schon eine Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger auftreten, und das ist uns besser gelungen. Im Angriff waren wir deutlich effizienter und konnten unsere Chancen besser nutzen. Daran können wir anknüpfen. Jetzt warten drei wichtige Spiele auf uns, in denen wir noch versuchen wollen, unsere Position für die Playoffs zu verbessern. Dafür müssen wir weiter hart arbeiten und uns gut auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“ WHA CHALLENGE
UHC Graz - UHC Admira Wien Der UHC Graz setzte sich im Heimspiel gegen den UHC Admira Wien deutlich mit 42:28 (23:12) durch. Die Grazerinnen legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und erspielten sich früh eine klare Führung. Bereits in der ersten Hälfte setzte sich das Heimteam deutlich ab und ging mit einem komfortablen 23:12-Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Graz das spielbestimmende Team und baute den Vorsprung weiter aus. Admira konnte zwar noch einige Treffer erzielen, den deutlichen Rückstand jedoch nicht mehr verkürzen. Am Ende stand ein klarer 42:28-Heimsieg für den UHC Graz. |




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