Knapper Atzgersdorf-Sieg lässt für Sonntag alles offen!
- vor 3 Tagen
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Nach dem recht deutlichen Ergebnis im ersten Spiel zwischen den Fivers und Hypo wurde das erste Halbfinale zwischen dem UHC Gartenstadt Tulln und MADx WAT Atzgersdorf zu einer deutlich spannenderen Angelegenheit. Nach einem starken Tullner Beginn übernahm Atzgersdorf zunehmend das Kommando. Danach blieb Tulln immer wieder nah dran, schaffte allerdings den Ausgleich nicht mehr. Am Ende sorgte der 25:23-Sieg von Atzgersdorf für eine spannende Ausgangslage, mit der im zweiten Spiel für beide Teams noch alles möglich ist. |
WHA MEISTERLIGA UHC Gartenstadt Tulln - MADx WAT Atzgersdorf Atzgersdorf legt im Halbfinale knapp vor – Entscheidung bleibt aber völlig offen MADx WAT Atzgersdorf hat das erste Halbfinalspiel beim UHC Gartenstadt Tulln mit 25:23 gewonnen und sich damit einen kleinen Vorteil für das Rückspiel gesichert. Zwei Tore Rückstand lassen Tulln allerdings noch alle Möglichkeiten, das Halbfinale doch noch zu drehen. Im Europacup-Modus zählt am Ende die Gesamtdifferenz aus beiden Spielen und mit diesen zwei Toren Unterschied bleibt für das zweite Duell in Atzgersdorf alles offen. Dabei erwischte zunächst Tulln den besseren Start. Die Niederösterreicherinnen führten früh mit 5:2 und zeigten genau jene kämpferische Leistung, die Trainer Flo Hössl im Vorfeld angekündigt hatte. Atzgersdorf fand allerdings rasch besser ins Spiel und arbeitete sich Schritt für Schritt zurück. Nach dem 8:8 übernahmen die Wienerinnen zunehmend die Kontrolle über die Partie und setzten sich bis zur Pause auf 15:12 ab. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und umkämpft. Tulln kämpfte sich mehrfach heran und verkürzte Mitte der zweiten Halbzeit sogar auf 18:19. Genau in dieser Phase zeigte Atzgersdorf allerdings seine Qualität und legte wieder vor. Vor allem Lea Kofler, Ines Mustedanagic und Alina Bohnen sorgten offensiv immer wieder für wichtige Treffer. Dennoch gelang es Atzgersdorf nie, sich wirklich entscheidend abzusetzen. Tulln blieb bis in die Schlussphase hinein voll im Spiel und hielt den Rückstand klein. Immer wieder hatten die Niederösterreicherinnen Chancen auf den Ausgleich. Eine wichtige Rolle spielten dabei auch die starken Leistungen der beiden Torfrauen. Auf Tullner Seite sorgte Adriana Medvedova immer wieder mit wichtigen Paraden dafür, dass ihr Team die Chancen auf den Ausgleich wahren konnte. Auf der anderen Seite machte allerdings Nicole Ivkic oftmals genau diese Ausgleichschancen zunichte. Damit verschafft sich Atzgersdorf zwar eine gute Ausgangslage für das Heimspiel, Tulln darf sich nach dieser Leistung aber ebenfalls weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen. Beste Werferinnen der Partie waren Nicol Nejedlikova mit acht Treffern für Tulln sowie Lea Kofler und Ines Mustedanagic mit jeweils sechs Toren für Atzgersdorf. Sandra Zeitelberger, Spielerin UHC Gartenstadt Tulln: „Es ist ärgerlich. Wir haben Kampfgeist gezeigt und waren knapp dran. Für Sonntag bin ich aber zuversichtlich, dass wir das noch drehen können. Wir haben es heute nicht geschafft, das Tempo des Gegners ausreichend zu unterbrechen, und im Angriff oft zu lange gebraucht, bis das Zeitspiel angezeigt wurde. Auch im Vorjahr war es zwei Mal ganz knapp. Deshalb glauben wir daran, dass wir das am Sonntag noch drehen können.“ Ines Mustedanagic, Spielerin MADx WAT Atzgersdorf: „Ich würde sagen, es war ein ausgeglichenes Spiel. Tulln ist eine starke Heimmannschaft. Wir haben unser Ziel erreicht und uns jetzt einen kleinen Vorteil erarbeitet. Unsere Schnelligkeit war heute sehr gut. Verbesserungspotenzial gibt es noch bei den Würfen aus der Distanz und bei der Beinarbeit in der Deckung. Das Gefühl nach dem Spiel ist aber gut. Beide Teams haben gezeigt, dass sie Qualität haben.“ Termin-Ausblick Die Halbfinal-Rückspiele folgen am Sonntag, den 24. Mai: Hypo Niederösterreich vs. MGA Fivers | 24. Mai 2026 | 18:00 | Südstadt | Live bei ORF SPORT+ MADx WAT Atzgersdorf vs. UHC Gartenstadt Tulln | 24. Mai 2026 | 16:00 | Atzgersdorf | Live bei Sport Krone Streaming Auch die Termine für das Finale der WHA MEISTERLIGA stehen bereits fest. Spiel 1: Sieger HF vs. Sieger HF | 28. Mai 2026 | 18:00 | Live bei ORF SPORT+ Spiel 2: Sieger HF vs. Sieger HF | 31. Mai 2026 | 18:00 | Live bei ORF SPORT+
Spiel 3 (falls nötig): Sieger HF Vs. Sieger HF | 04. Juni 2026 | 20:35 | Live bei ORF SPORT+ Die nach dem WHA-Grunddurchgang besser platzierte Mannschaft hat im ersten Spiel der Finalserie Heimrecht, sowie in einem möglichen dritten Spiel. |


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