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Hypo gewinnt das erste Spiel klar!

  • vor 22 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Das erste Finalspiel der WHA MEISTERLIGA zwischen MADx WAT Atzgersdorf und Hypo Niederösterreich war eine klare Angelegenheit für die Gäste. Am Ende jubelte Hypo über 13 Tore Vorsprung bei einem 34:21-Auswärtssieg. Mit diesem Sieg hat Hypo am Sonntag die Chance, im zweiten Spiel zu Hause alles klar zu machen. Atzgersdorf wiederum wird alles daran setzen, ein drittes Spiel zu erzwingen.


Das Finale wird im „Best of Three“-Modus gespielt. Jede Partie benötigt dabei einen Sieger. Steht es nach regulärer Spielzeit unentschieden, folgen Verlängerungen und falls nötig ein Siebenmeterwerfen. Meister wird jene Mannschaft, die zuerst zwei Finalspiele gewinnt. 

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FINALE SPIEL 1

 

MADx WAT Atzgersdorf - Hypo Niederösterreich

Hypo Niederösterreich hat das erste Finalspiel der WHA MEISTERLIGA klar für sich entschieden und MADx WAT Atzgersdorf auswärts mit 34:21 besiegt. Damit verschafften sich die Serienmeisterinnen in der „Best of Three“-Serie eine starke Ausgangsposition für die anvisierte Titelverteidigung. Atzgersdorf hat allerdings noch immer alle Chancen, mit einem Sieg am Sonntag ein drittes Spiel zu erzwingen. 


Die Partie begann zunächst noch ausgeglichen. Atzgersdorf führte früh mit 2:1 und hielt in den ersten Minuten gut dagegen. Danach übernahm Hypo allerdings Schritt für Schritt die Kontrolle über das Spiel. Vor allem Lina Kovacs und Nina Neidhart sorgten offensiv immer wieder für Probleme in der Wiener Defensive. Nach dem 7:6 für Hypo setzten sich die Gäste erstmals deutlicher ab und zogen bis zur Pause auf 18:11 davon.


Entscheidend war dabei vor allem die starke Phase Mitte der ersten Halbzeit. Während Atzgersdorf mehrfach an der Hypo-Defensive oder an technischen Fehlern scheiterte, nutzten die Niederösterreicherinnen ihre Chancen konsequent aus und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Atzgersdorf versuchte zwar noch einmal, den Rückstand zu verkürzen, kam allerdings nicht mehr gefährlich heran. Hypo spielte die Partie äußerst souverän herunter und baute den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 13 Tore aus. Beste Werferinnen der Partie waren Lina Kovacs und Nina Neidhart mit jeweils sechs Treffern für Hypo Niederösterreich. Für Atzgersdorf erzielte Lea Kofler sieben Tore.


Damit fehlt Hypo Niederösterreich nur noch ein Sieg zum nächsten Meistertitel. Atzgersdorf kann im zweiten Finalspiel auswärts mit einem Sieg noch ein drittes Entscheidungsspiel in der Steinergasse erzwingen. 


Martin Fachathaler, MADx WAT Atzgersdorf: „Heute hat vor allem unsere Deckung, eigentlich unser Herzstück, nicht funktioniert. Hypo hat uns da wirklich auseinandergespielt und das sehr routiniert gemacht. Durch die Fehler in der Abwehr haben wir vorne dann zu nervös und verkrampft agiert und unsere Chancen nicht genutzt. So hat eines ins andere gegriffen – vorne wie hinten. Und wenn Hypo einmal so deutlich wegzieht, spielen sie das natürlich sehr souverän herunter. Am Einsatz ist es sicher nicht gescheitert. Aber unsere Deckung hat heute einfach nicht richtig funktioniert, und das war wahrscheinlich der entscheidende Punkt.“


Ferenc Kovacs, Hypo Niederösterreich: „Ich freue mich natürlich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Am Ende ist es zwar noch klar geworden, aber ich habe im Handball schon viel erlebt und weiß: Es steht erst 1:0. Wir haben heuer zuhause verloren, letzte Saison zuhause verloren und dafür auswärts gewonnen. Deshalb ist die Meisterschaft noch lange nicht entschieden. Ich weiß, dass noch sehr harte Minuten auf beide Mannschaften warten.“



So geht es im Finale der WHA MEISTERLIGA weiter:

Spiel 2: Hypo Niederösterreich vs. MADx WAT Atzgersdorf  | 31. Mai 2026 | 18:00 | Live bei ORF SPORT+

 

Spiel 3 (falls nötig): MADx WAT Atzgersdorf vs. Hypo Niederösterreich | 04. Juni 2026 | 20:35 | Live bei ORF SPORT+

 


 
 
 

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