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Ende im Grunddurchgang der WHA-Meisterliga und in den Play-Off's der WHA-Challenge

WHA Meisterliga 22. Runde


Grunddurchgang der WHA-Meisterliga ging mit der 22. Runde zu Ende. Weiter geht es aber bereits kommende Woche mit den Halbfinalspielen, für die sich der Gewinner des Grunddurchgangs HYPO Niederösterreich, der Zweitplatzierte SC witasek Ferlach, der Drittplatzierte 7DROPS WAT Atzgersdorf und der Viertplatzierte UHC Müllner Bau Stockerau, qualifizierten. Wenn man positiv auf die Halbfinalspiele in dieser Spielzeit blickt, gibt es mit den Union St. Pölten Frauen auch einen Absteiger in die WHA-Challenge. Für die Niederösterreicherinnen, die als Aufsteiger in die Saison 23/24 starteten, heißt es nach einer Saison auch schon wieder Abschied zu nehmen aus der ersten Liga.

Einen Überblick über die Tabelle und Platzierungen des Grunddurchgangs der WHA-Meisterliga findet ihr über den Link weiter unten. Jetzt folgen die Berichte zu den Begegnungen der 22. Runde.


Das vorerst letzte Spiel in der WHA-Meisterliga bestreiteten die Union St. Pölten Frauen noch einmal vor heimischen Publikum im Sportzentrum Niederösterreich, gegen die 7DROPS WAT Atzgersdorf. Bis zur 10. Minute konnten die St.Pöltnerinnen das Spiel offen gestalten, doch mit einem 6:0 Lauf der Wienerinnen war bereits frühzeitig die Luft im Spiel raus. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste den Vorsprung bereits auf 6:16 weiter ausbauen. In der zweiten Hälfte gab es keine Chance mehr für die Union St. Pölten Frauen das Spiel noch einmal spannend zu machen und auf der Gegenseite war es immer wieder die 11-fache Torschützin Alina Bohnen, welche die Atzgersdorferinnen immer weiter in Führung brachte. Am Ende war es eine deutliche 10:39 Heimniederlage, mit welcher sich die Union St. Pölten Frauen aus der WHA-Meisterliga erstmals verabschieden müssen. Als Absteiger in die WHA-Challenge, werden sie nächstes Jahr wieder in der zweiten Spielklasse zu sehen sein. Mit dem klaren Sieg für die Atzgersdorferinnen ist die Saison aber noch nicht zu Ende, denn als dritter der Tabelle haben sie sich für das Halbfinale qualifiziert, wo sie auf die Kärntnerinnen vom SC witasek Ferlach treffen werden. Christian Mahr, Obmann der 7DROPS WAT Atzgersdorf freut sich über die tolle Leistung seiner Mannschaft: „Das Spiel haben wir perfekt für die Vorbereitung im Hinblick auf die Halbfinalspiele nutzen können, alle Spielerinnen sind zum Einsatz gekommen und wir freuen uns nun auf die Begegnungen im Halbfinale mit dem SC witasek Ferlach.“


In der steirischen Landeshauptstadt Graz empfangen die Damen von HIB Handball den UHC Gartenstadt Tulln. Mit einem 3:0 Lauf starteten die Gäste aus Tulln in die Partie, ehe Lisa Spalt für die Heimmannschaft den ersten Treffer erzielen konnte. Die Tullnerinnen konnten in der ersten Hälfte vor allem über die Kreisläuferin Sabrina Klein und Rückraum-Shooterin Nicol Nejedlikova immer wieder einfache Treffer erzielen. Bis zur Halbzeit kämpften sich jedoch die Grazerinnen heran und konnten den Rückstand auf ein 12:14 verkürzen. Obwohl zu Beginn der zweiten Hälfte die Gäste erneut mit vier Treffern in Führung lagen, zeigten sich die Damen von HIB Handball Graz siegeswillig und glichen Mitte der zweiten Hälfte erstmals aus. Von da an war es ein offenes Spiel, wo es munter hin und her ging. Am Ende gewinnen die Grazerinnen ihr letztes Spiel vor heimischer Kulisse und verpassen am Ende mit Tabellenplatz fünf ganz knapp den Einzug in das Halbfinale. Fabian Kastner von HIB Handball Graz zum Heimsieg: „Wir haben den Start etwas verschlafen, aber in der zweiten Hälfte sind wir durch eine starke Deckungsleistung in Fahrt gekommen und haben uns den Sieg erkämpft.“ Patrick Salfinger, Trainer der Damen vom UHC Gartenstadt Tulln zur bitteren Niederlage: „Wir haben über 60 Minuten eine gute Deckungsleistung abrufen können, konnten daraus einfache Tore erzielen und lagen fast das ganze Spiel über in Führung. Am Ende hatten wir dann, durch eine Verletzung von Raphaela Wottowa, nicht mehr die Durchschlagskraft wie in der ersten Hälfte. Es war ein guter Abschluss, aber ein Punkt wäre drinnen und verdient gewesen."


Der Gewinner des Grunddurchgangs HYPO Niederösterreich traf in der 22. Runde in der Südstadt auf die Steirerinnen der BT Füchse Style your Smile. Stark starteten die Niederösterreicherinnen in die Partie, was Füchse Trainer Mario Maretic nach dem 6:0 Lauf der Favoritinnen zum frühzeitigen Timeout brachte. Darauf folgte nach 12 Minuten der langersehnte erste Treffer für die Gäste durch Spielmacherin Maja Svetik. Obwohl die Steirerinnen zum Ende der ersten Hälfte auf bis zu vier Tore verkürzen konnten, zeigte Hypo durch Pavkovic und Co. einmal mehr ihre Klasse und lies in Hälfte zwei auch nichts mehr zu. Das ermöglichte der Heimmannschaft einen deutlichen Sieg im letzten Grunddurchgangsspiel. Trainer Mario Marteic zur deutlichen Niederlage: „Wir haben heute leider unsere Spiel nie gefunden, was schade ist.“

Ungeschlagen und somit ohne Punkte Verlust geht es für die Niederösterreicherinnen nun in das Halbfinale. Als Titelverteidiger der vergangenen Saison treffen sie auf den UHC Müllner Bau Stockerau und spielen somit im Niederösterreich-Derby um den Einzug in die Finalspiele. Katrin Betz zum deutlichen Heimsieg: „Wir haben eine starke Abwehr gestellt und das Spiel zu jeder Zeit kontrolliert. Schön zu sehen war, dass wir auch im letzten Spiel im Grunddurchgang bis zur letzten Sekunde voller Tatendrang waren.“


In der Sporthalle Alte Au ging es für den UHC Müllner Bau Stockerau gegen den HC Sparkasse Feldkirch um den heißbegehrten Platz für die Halbfinalspiele. Sie wussten, dass sie mit einem Sieg das Ticket lösen werden. Durch zwei Tore von Almasi-Toth und einen 7-Meter durch Todorovic, starteten jedoch die Gäste gut in die Partie und konnten sich so frühzeitig mit zwei Treffern absetzen. Doch die Stockerauerinnen, rund um die routinierte Viktoria Mauler, wussten, dass es in dieser Partie um den Einzug in das Halbfinale geht und kämpften sich Tor um Tor heran. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten die Gastgeberinnen das Spiel drehen und mit einer 13:9 Führung in die Halbzeitpause gehen. Obwohl die Vorarlbergerinnen noch bis auf zwei Tore herankommen konnten, gaben die Stockerauerinnen die Führung nicht mehr aus der Hand und ziehen somit als vierter der Tabelle in das Halbfinale ein. Dort treffen sie auf den Titelverteidiger HYPO Niederösterreich. Rebecca Rappitsch vom HC Sparkasse BW Feldkirch zur Auswärtsniederlage: „Wir haben heute bis zum Schluss gekämpft, aber am Ende waren es die vielen technischen Fehler, die das Spiel zu Gunsten der Stockerauerinnen entschieden haben.“ Jürgen Tomek zum Einzug in das Halbfinale: „Gegen Feldkirch tun wir uns immer schwer, haben dann aber besser in die Partie gefunden und am Ende mit diesem Sieg das Soll erfüllt und den Einzug in das Halbfinale fixieren können."


Die MGA Fivers, die bereits einen Spieltag vor Ende des Grunddurchgangs den Klassenerhalt feierten, spielten ihr letztes Spiel zu Hause gegen den U.heinekingmedia Korneuburg. Stark starteten die Wienerinnen in das Spiel, ehe in der Mitte der ersten Hälfte die Gäste aus Korneuburg den Vorsprung verkürzten und in der 19. Minute den Ausgleich zum 10:10 erzielen konnten. Von dort an war es ein offener Schlagabtausch, mit einem leichten Vorteil für die Gäste, die sich bis zur Halbzeit eine knappe Führung von 16:18 erspielen konnten. In der zweiten Hälfte war es aber schnell wieder ein ausgeglichenes Spiel und keine Mannschaft konnte sich bis zur 56. Minute deutlich absetzen. Erst in den letzten vier Spielminuten behielten die Korneuburgerinnen den kühleren Kopf und konnten angeführt von der achtfachen Torschützin Alexandra Klammer, am Ende das Auswärtsspiel für sich entscheiden. Co-Trainerin der MGA Fivers Monika Stefanoska zur Heimniederlage: „Wir haben gut begonnen, dann aber zu viele technische Fehler gemacht. Die rote Karte von Kathi Bachmann hat uns sehr weh getan. Am Ende bekommen wir zu viele einfache Kontertore.“ Gerald Pojmann freut sich über den „perfekten Abschluss“ seiner Mannschaft: „Wir haben schlecht gestartet, dann aber gut in die Partie gefunden. In der zweiten Hälfte war es ein harter Kampf mit einem schlussendlich knappen Sieg für uns.“


Die Greenpower JAGS Roomz Hotels WN trafen in der 22. Runde auf den SC witasek Ferlach. Die Wiener Neustädterinnen starteten gegen den Favoriten aus Kärnten gut in ihr letztes Saisonspiel und konnten mit einem 10:10 unentschieden in die Pause gehen. Mit einer guten Ausgangslage für die Heimmannschaft ging es in die zweite Hälfte, wo sich jedoch keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Vor allem Kreisläuferin Lina Kovacs konnte für ihre Mannschaft sechs Treffer beisteuern und am Ende gegen Kavalar und Co. zumindest einen Punkt, in der Anemonenseehalle in Wiener Neustadt, behalten. Für die Greenpower JAGS Roomz Hotels WN, welche die Saison auf Tabellenplatz sieben beenden, war es das letzte Spiel der Saison, hingegen die Damen vom SC witasek Ferlach bereits schon am Mittwoch wieder im Halbfinale am Parkett stehen. Manager der Greenpower JAGS Roomz Hotels WN Stephen Gibson freut sich über den Punkt gegen den Favoriten: „Es war eine tolle, kämpferische Leistung unserer Mädels, das macht uns stolz."Hingegen zeigt sich Kärntens Anna Buchbauer alles andere als zufrieden: „Wir haben das Spiel vielleicht auf die leichte Schulter genommen, was wir gleich mit einem Rückstand merkten. Am Ende müssen wir das Spiel abhaken und nun den vollen Fokus auf die Halbfinalspiele legen.“



Ergebnisse der WHA Meisterliga auf einen Blick:


04.05.24, 17:00 Union St. Pölten Frauen - 7DROPS WAT Atzgersdorf 10:39

04.05.24, 19:00 HIB Handball Graz - UHC Gartenstadt Tulln 26:25

04.05.24, 19:00 Hypo Niederösterreich - BT Füchse Style your Smile 37:16

04.05.24, 19:00 UHC Müllner Bau Stockerau - HC Sparkasse BW Feldkirch 24:20

04.05.24, 19:00 MGA Fivers - U. heinekingmedia Korneuburg 32:35

04.05.24, 19:00 Greenpower JAGS Roomz Hotels WN - SC witasek Ferlach 23:23





WHA Challenge Meister Playoff


Bereits am vergangenen Wochenende feierten die Damen vom SSV Dornbirn Schoren den Wiederaufstieg in die WHA-Meisterliga. An diesem Wochenende ging es im letzten Spiel des Meister Playoffs noch einmal zu Hause gegen den UHC Graz aufs Parkett. Mit einem hauchdünnen Sieg verabschieden sich die Vorarlberginnern aus der WHA-Challenge, ehe sie, nach einem Jahr Abstinenz, im kommenden Jahr wieder in der WHA-Meisterliga an den Start gehen.

Der UHC Eggenburg gewinnt zu Hause sein letztes Spiel gegen den DHC WAT Fünfhaus.


04.05.24, 19:00 SSV Dornbirn Schoren - UHC Graz 33:32

05.05.24, 16:00 UHC Eggenburg - DHC WAT Fünfhaus 29:25






WHA Challenge Abstiegsrunde 3. Runde


Der UHC Hollabrunn verliert zu Hause gegen die ZumGlück Perchtoldsdorfer Devils und beendet somit diese Saison am Abstiegsplatz. Die Hollabrunnerinnen haben jedoch die Chance beim Aufstiegsturnier der WHA-Challenge weiter in der Liga zu bleiben. Der SK Konstant Traun Gewinnt zu Hause ihr letztes Spiel gegen die Challenge Mannschaft der 7DROPS WAT Atzgersdorf.


05.05.24, 15:00 UHC Hollabrunn - ZumGlück Perchtoldsdorfer Devils 29:31

05.05.24, 16:00 SK Konstant Traun - 7 DROPS WAT Atzgersdorf 36:21




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