druck.at WHA SUPERCUP 2026: Hypo holt sich den ersten Titel der Saison!
- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Hypo Niederösterreich hat den druck.at WHA SUPERCUP zum siebten Mal in Folge gewonnen und den Titel damit deutlich souveräner verteidigt als im Vorjahr, als es erst im 7-Meter-Werfen entschieden wurde. Diesmal setzten sich die Niederösterreicherinnen in der Hans-Lackner-Halle mit 33:27 gegen MADx WAT Atzgersdorf durch – nach einer Partie, die immer wieder deutlich enger war, als es das Endergebnis vermuten lässt. |
druck.at WHA SUPERCUP 2026 - Hypo Niederösterreich holt sich den ersten Titel der Saison!
Hypo Niederösterreich - MADx WAT Atzgersdorf Hypo erwischte den perfekten Start: Patricia Mihalics eröffnete per Siebenmeter, ehe Lina Kovacs mit einem Doppelpack und Treffern von Martina Maticevic und erneut Mihalics binnen fünfeinhalb Minuten die 5:0-Führung herstellten. Atzgersdorf fand über Ines Lovric zwar den Anschlusstreffer, doch Hypo baute die Führung über zwei weitere Siebenmeter von Mihalics und Nina Neidhart bis zur 10. Minute auf 8:4 aus. Die Wienerinnen steckten nicht auf: Über Alina Bohnen und Melanie Jurkovic kamen sie bis zur 18. Minute auf 9:7 heran, ehe Hypo mit Mihalics, Kovacs und Larissa Bures erneut auf 13:8 davonzog. Atzgersdorf antwortete prompt – Nicol Nejedlikova und Ines Mustedanagic verkürzten bis zur 29. Minute auf 14:12, nachdem zwischenzeitlich auch Lara Brezenci gegen ihren Ex-Klub getroffen hatte. Erst ein später Treffer von Neidhart sicherte Hypo mit dem 15:12 eine knappe Drei-Tore-Führung zur Pause. Der Start in Durchgang zwei gehörte noch einmal Atzgersdorf: Mustedanagic, Lea Kofler und erneut Lovric verkürzten bis zur 33. Minute auf nur noch einen Treffer Rückstand (16:15) – der knappste Punkt der gesamten Partie seit dem frühen Hypo-Lauf. Genau in dieser Phase drehte Hypo aber auf und setzte die entscheidende Serie der Partie: Neidhart, zweimal Mihalics und Bures erhöhten binnen fünf Minuten auf 20:15. Atzgersdorf hielt den Rückstand mit weiteren Kofler-Treffern zwar bei fünf bis sechs Toren stabil, kam aber nie mehr näher heran. In der Schlussphase setzte ausgerechnet Lara Brezenci mit zwei Treffern binnen 13 Sekunden gegen ihren Ex-Verein den Schlusspunkt, ehe Bures in der letzten Minute den 33:27-Endstand fixierte. Anders als im Vorjahr, als sich Hypo erst im Siebenmeterwerfen durchsetzte, ließen die Niederösterreicherinnen diesmal nach der kurzen Schrecksekunde zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen Zweifel am Ausgang mehr aufkommen. Besonderen Symbolwert hatte dabei der Auftritt von Lara Brezenci: Die im Sommer von Atzgersdorf zu Hypo gewechselte Torschützenkönigin der Vorsaison traf in ihrem ersten Pflichtspiel gegen den Ex-Klub dreifach – darunter die beiden Tore, die die Partie in der Schlussphase endgültig entschieden. Für Cheftrainerin Ala Matuschkowitz und Co-Trainer Laszlo Almási ist es zugleich der erste Titel im neuen Amt bei Hypo. Beste Werferin des Spiels war Patricia Mihalics mit 8 Toren vor Nina Neidhart (5) und Larissa Bures (4). Für Atzgersdorf trafen gleich vier Spielerinnen fünffach: Alina Bohnen, Lea Kofler, Ines Lovric und Ines Mustedanagic. Hypo nutzte seine Siebenmeter perfekt (3/3), Atzgersdorf traf zweimal aus vier Versuchen. Patricia Mihalics von Hypo Niederösterreich: "Ich glaube, im Endeffekt waren wir zum Schluss doch spritziger. Ich finde, Nina Neidhart hat eine super Partie gespielt, und auch in der Abwehr waren wir, finde ich, eigentlich sehr kompakt. Man hat gesehen, dass wir – beide Mannschaften – noch viel vor uns haben, aber es ist Saisonanfang, das ist ganz normal." Lea Kofler von MADx WAT Atzgersdorf: "Wir sind am Anfang ganz gut hinterhergelaufen, und ja, am Ende sind uns sicher wieder die Kräfte ausgegangen. Aber das ist jetzt kein Ausrutscher mehr – irgendwann müssen wir jetzt wieder mal gewinnen, weil es macht nicht so viel Spaß, immer Zweiter zu werden. Es ist jedes Jahr einfach ein neuer Start, man versucht es noch einmal neu." |


.png)



Kommentare