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BT Füchse, Atzgersdorf und Hypo siegen souverän, Feldkirch zittert sich zum Auftakterfolg

  • vor 25 Minuten
  • 5 Min. Lesezeit

Vier der sechs Partien des 1. Spieltags der WHA MEISTERLIGA 2026/27 sind entschieden. Die BT Füchse Style your Smile setzten sich im Fuchsbau gegen die Union St. Pölten Frauen durch, MADx WAT Atzgersdorf feierte beim frisch aufgestiegenen UHC Eggenburg einen deutlichen Auswärtssieg, Hypo Niederösterreich drehte die Partie bei den MGA Fivers und Blau-Weiß Feldkirch rettete gegen eine mutige JAGS-Mannschaft einen knappen Heimsieg.

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WHA MEISTERLIGA


BT Füchse Style your Smile – Union St. Pölten Frauen 25:20 (12:10)

Füchse lassen sich den Auftaktsieg trotz später St.-Pölten-Aufholjagd nicht nehmen

Die BT Füchse Style your Smile sind mit einem 25:20-Heimsieg gegen Union St. Pölten Frauen erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zogen die Füchsinnen über mehrere Treffer von Melina Schweiger, Ivana Nikolic und Anamarija Boras auf 10:4 davon und schienen die Partie früh zu kontrollieren. Union St. Pölten steckte unter dem neuen Chefcoach Michal Fazik in seinem ersten Pflichtspiel jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück: Bis zur Halbzeit verkürzten die St. Pöltnerinnen auf 12:10, kurz nach Wiederbeginn sogar auf nur noch ein Tor Rückstand (12:11).


Die Füchsinnen fingen sich in dieser Phase und bauten ihren Vorsprung in der Folge wieder kontinuierlich aus – zwischenzeitlich auf bis zu sieben Tore (24:17). Erst in der Schlussphase kam St. Pölten noch einmal heran und verkürzte auf das letztlich 25:20-Endergebnis. Beste Werferin der Partie war Anamarija Boras mit sechs Treffern für die Füchsinnen, ebenso wie Patricia Elena Buznean für St. Pölten. Ivana Nikolic und Melina Schweiger steuerten für die Gastgeberinnen jeweils fünf Tore bei.


Andrea Klaric, BT Füchse Style your Smile: "Zum Ersten möchte ich meinen Mädels zum Sieg gratulieren und St. Pölten zu einem fairen Spiel.

Wir freuen uns, dass wir unser erstes Spiel vor unseren Fans gewinnen konnten und damit positiv in die Saison gestartet sind. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat, und unser Spiel im Angriff und in der Abwehr stabilisiert. Wir haben gezeigt, woran wir in der Vorbereitung gearbeitet haben, und können insgesamt mit dem Spiel zufrieden sein. Ich hoffe, dass wir so weitermachen und uns von Spiel zu Spiel weiter verbessern können."


Patricia Buznean, Union St.Pölten Frauen: „Natürlich haben wir uns den Start in die neue Saison anders vorgestellt. Wir haben heute phasenweise gezeigt, was in unserer Mannschaft steckt, uns aber leider zu viele Fehler erlaubt und unsere Chancen nicht konsequent genug genutzt. Trotzdem können wir auf einigen Dingen aufbauen. Jetzt heißt es, das Spiel gut aufzuarbeiten und nächste Woche vor eigenem Publikum eine Reaktion zu zeigen.“



UHC Eggenburg – MADx WAT Atzgersdorf 19:34 (8:18)

Atzgersdorf lässt bei den Aufsteigerinnen nichts anbrennen

Der mit Spannung erwartete Auftakt des zurückgekehrten UHC Eggenburg in der WHA MEISTERLIGA endete mit einer deutlichen 19:34-Heimniederlage gegen MADx WAT Atzgersdorf. Die Wienerinnen, die im Vorfeld mit Verletzungssorgen und dem Verlust ihrer Topscorerin zu kämpfen hatten, ließen davon auf dem Feld nichts erkennen: Nach einem 0:3-Blitzstart zog Atzgersdorf über weite Strecken der ersten Halbzeit auf zweistelligen Vorsprung davon und ging mit einer komfortablen 18:8-Führung in die Kabine.


Eggenburg blieb vor allem dank einer starken Vorstellung von Marietta Gyetko lange dran, konnte den Rückstand aber nie wirklich verkürzen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Atzgersdorf konsequent und ließ nichts mehr anbrennen. Beste Werferin der Partie war Lea Kofler mit sieben Treffern für Atzgersdorf, dazu kam Nicol Nejedlikova auf fünf Tore. Für Eggenburg war Marietta Gyetko mit acht Treffern die mit Abstand erfolgreichste Werferin – ein Achtungserfolg trotz der klaren Niederlage.

 


MGA Fivers – Hypo Niederösterreich 20:32 (10:12)

Hypo dreht die Partie und verhindert eine Wiederholung der Vorsaisonpleite

Hypo Niederösterreich ist die Revanche für die Vorsaisonniederlage bei den MGA Fivers gelungen: Nach einem 32:20-Auswärtssieg steht die Mannschaft von Alla Matuschkowitz nach zwei Pflichtspielen (Supercup und Meisterschaftsauftakt) weiterhin ohne Niederlage da. Ganz so klar, wie es der Endstand vermuten lässt, war die Partie in der Anfangsphase allerdings nicht: Die Fivers erwischten den besseren Start und führten nach einer starken ersten Viertelstunde zwischenzeitlich mit 10:7.


Hypo fing sich in der Folge und drehte über eine starke Schlussphase der ersten Halbzeit das Spiel noch vor der Pause zu einer 12:10-Führung. Nach dem Seitenwechsel ließen die Niederösterreicherinnen nichts mehr anbrennen und zogen konsequent auf den am Ende deutlichen 32:20-Endstand davon. Beste Werferinnen der Partie waren Martina Maticevic und Nina Neidhart mit jeweils fünf Treffern für Hypo, dazu kamen Larissa Bures und Lara Brezenci mit je vier Toren. Bei den Fivers war Katarina Kristic mit vier Treffern erfolgreichste Werferin.


Ivica Belas, Trainer MGA Fivers: "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Spiel meiner Mannschaft. Wir haben Hypo in der ersten Halbzeit komplett gefordert und das Spiel über 25 Minuten geführt. Leider ist uns das in der zweiten Halbzeit nicht mehr gelungen, weil auch Hypo in der Deckung engagierter war. Wir haben in der Offensive einige technische Fehler zugelassen, wodurch Hypo zu schnellen Gegenstößen und leichten Toren gekommen ist und sich frühzeitig absetzen konnte. Wir sind zufrieden mit dem ersten Spiel und blicken positiv auf den Saisonverlauf. Es war ein gelungener Start."


Alla Matuschkowitz, Trainerin Hypo Niederösterreich: "Beim heutigen Spiel war die erste Halbzeit leider nicht so gut für uns – die gegnerische Torhüterin hat sehr viel gehalten. In der zweiten Halbzeit stand meine Mannschaft vor eine großen Aufgabe und diese sehr, sehr gut gelöst. Am Ende stand ein klarer Sieg."


 

Blau-Weiß Feldkirch – roomz JAGS WVB 27:26 (15:14)

Feldkirch zittert sich gegen mutige junge JAGS-Mannschaft zum Auftaktsieg

Blau-Weiß Feldkirch hat sich im Heimspiel gegen roomz JAGS WVB deutlich schwerer getan als lange erwartet und sich am Ende hauchdünn mit 27:26 durchgesetzt. Angeführt von einer überragenden Diana Kiss, die am Ende bei elf Treffern stand, gingen die Feldkircherinnen mit einer 15:14-Führung in die Kabine und bauten ihren Vorsprung im weiteren Spielverlauf zwischenzeitlich auf vier Tore aus (24:20).


Die junge JAGS-Mannschaft, die laut eigener Ansage vor der Saison ihre endgültige Form erst noch finden musste, zeigte in der Schlussphase allerdings Moral und kämpfte sich zurück: In der 56. Minute glichen die Gäste durch Viktoria Szücs zum 24:24 aus. Feldkirch fand jedoch die passende Antwort und brachte den knappen Vorsprung mit einer starken Schlussphase von Maria Adina Ghidoarca über die Zeit. Beste Werferin der Partie war Diana Kiss mit elf Treffern für Feldkirch, bei den JAGS war Anna Petrovics mit sieben Toren die erfolgreichste Werferin.


Raphaela Rederer, Blau-Weiß Feldkirch: "Es war ein klassisches erstes Saisonspiel. Man hat in der Anfangsphase gemerkt, dass beide Teams noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Aber getragen vom Publikum und mit der nötigen Überzeugung konnten wir das Spiel in der zweiten Halbzeit für uns entscheiden. Es gab dabei Wechselphasen, in denen die JAGS die Nase vorn hatte, während Feldkirch selbst nie mehr als drei bzw. vier Tore Vorsprung herausspielen konnte. Zum Schluss wurde es dann noch einmal eng. In den letzten beiden Minuten konnten wir uns mit Überzeugung, Tempo und Zusammenhalt als Mannschaft in Führung bringen und dank starker Paraden unserer neuen Torfrau den Sieg sichern. Das Publikum hat uns getragen, und wir als Mannschaft wollten unbedingt die zwei Punkte. Wir haben jetzt angeschrieben und sind darüber sehr glücklich. Mein Name ist Raphaela Rederer. Es war ein tolles Spiel, wir konnten endlich wieder das WHA-Feeling spüren. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung gegen Hypo und schließlich auf das nächste Heimspiel, bei dem wir wieder anschreiben und unseren Punktestand ausbauen wollen."


Ivonne Tolic, roomz JAGS WVB: "Wir haben heute bis zum Schluss gekämpft und können auf unsere Leistung als Mannschaft stolz sein. Vor allem in der Deckung sind wir sehr gut gestanden und haben uns viele gute Chancen erarbeitet, diese aber leider nicht konsequent genug genutzt. Das Ergebnis spiegelt unsere Leistung definitiv nicht wider und das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können. Am Ende haben wir das Spiel eher selbst verloren. Jetzt gilt es, an den Kleinigkeiten zu arbeiten, unsere Fehler auszubessern und umso stärker weiterzumachen."


 

Morgen folgen noch die Spiele GKL Krems - Langenlois gegen UHC Müllner Bau Stockerau (16:00) sowie Union Korneuburg gegen UHC Gartenstadt Tulln (18:00). 


 
 
 

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