Atzgersdorf zieht mit Hypo gleich - Eggenburg holt sich den Titel!
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Zum Start in den 18. Spieltag konnte sich MADx WAT Atzgersdorf bei den roomz JAGS WVB klar durchsetzen und damit punktmäßig mit Hypo Niederösterreich gleichziehen. Blau-Weiß Feldkirch rückte mit einem Auswärtssieg bei den Union St. Pölten Frauen wieder etwas näher an die Top 4 heran. Die MGA Fivers setzten sich gegen den UHC Müllner Bau Stockerau durch und sammelten damit wichtige Punkte im Rennen innerhalb der Top 4. Den BT Füchsen style your smile gelang gegen die Union Korneuburg Damen die Revanche für die Hinspielniederlage. Zum Abschluss sorgte GKL Krems - Langenlois mit einem knappen Heimsieg gegen den UHC Gartenstadt Tulln für eine Überraschung. In der WHA CHALLENGE ist die Titel- und damit auch die Aufstiegsentscheidung gefallen: Der UHC Eggenburg setzte sich auswärts bei HIB Handball Graz knapp durch, holte sich den 15. Sieg im 15. Spiel und damit vorzeitig den Titel. Im Abstiegskampf gab es ebenfalls Bewegung. Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz holte gegen den UHC Hollabrunn wichtige Punkte. Auch dem UHC Storch Gänserndorf gelang mit einem Sieg gegen den UHC Admira Wien ein wichtiger Erfolg. Im Kampf um Platz drei konnte der UHC Graz mit einem Sieg im direkten Duell mit den Perchtoldsdorf Devils punktmäßig gleichziehen. |
WHA MEISTERLIGA roomz JAGS WVB - MADx WAT Atzgersdorf Atzgersdorf feiert klaren Auswärtssieg bei den JAGS MADx WAT Atzgersdorf wurde seiner Favoritenrolle zum Auftakt des 18. Spieltags eindrucksvoll gerecht und setzte sich auswärts bei den roomz JAGS WVB deutlich mit 30:14 (21:6) durch. Die Gäste erwischten in der Thermenhalle Bad Vöslau einen perfekten Start. Atzgersdorf setzte sich früh ab und stellte die Gastgeberinnen mit einer aggressiven Deckung sowie konsequent ausgespielten Angriffen vor große Probleme. Bereits nach wenigen Minuten lag das Team klar in Führung und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Zur Pause war die Partie beim Stand von 21:6 praktisch bereits entschieden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Atzgersdorf klar tonangebend. Die Wienerinnen kontrollierten das Spielgeschehen, ließen defensiv kaum Chancen zu und bauten den Vorsprung weiter aus. Beste Werferinnen der Gäste waren Djellza Hetemaj und Alina Bohnen mit jeweils acht Treffern. Für die roomz JAGS WVB war Anna Petrovics mit drei Toren erfolgreichste Torschützin. Union St. Pölten Frauen - Blau-Weiß Feldkirch Feldkirch setzt sich in torreichem Spiel in St. Pölten durch Blau-Weiß Feldkirch gewann ein offensiv geprägtes Duell bei den Union St. Pölten Frauen mit 40:37 (18:17). Die Partie begann mit einem starken Start der Gastgeberinnen, die früh mit 2:0 in Führung gingen. Feldkirch fand jedoch schnell ins Spiel und entwickelte gemeinsam mit St. Pölten eine temporeiche Begegnung mit vielen Treffern auf beiden Seiten. Mehrfach wechselte die Führung, ehe sich die Gäste kurz vor der Pause leicht absetzen konnten und mit einem knappen 18:17-Vorsprung in die Kabine gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange völlig offen. St. Pölten kämpfte sich immer wieder heran und ging zwischenzeitlich sogar erneut in Führung. In der Schlussphase zeigte Feldkirch jedoch die größere Effizienz und nutzte seine Chancen konsequent. Mit mehreren Treffern in Serie setzten sich die Vorarlbergerinnen entscheidend ab und brachten den Auswärtssieg schließlich über die Zeit. Überragende Spielerin der Partie war Weronika Janczarek mit 14 Toren für Feldkirch. Ebenfalls treffsicher präsentierten sich Diana Kiss mit neun Treffern sowie Maria Adina Ghidoarca mit sechs Toren. Auf Seiten von St. Pölten war Fanni Luca Friebesz mit sieben Toren die erfolgreichste Werferin. Waltraud Wagner, sportliche Leitung Union St. Pölten Frauen: „Leider haben wir heute in der Deckung keinen richtigen Zugriff bekommen, und das hat sich durch das gesamte Spiel gezogen. Wenn man dann im Angriff auch noch den einen oder anderen Sitzer auslässt, kann man ein Spiel einfach nicht gewinnen.“ MGA Fivers - UHC Müllner Bau Stockerau Fivers drehen Partie gegen Stockerau und sichern wichtige Punkte im Top-4-Kampf Die MGA Fivers setzten sich im Heimspiel gegen den UHC Müllner Bau Stockerau mit 26:23 (11:13) durch und machten damit einen weiteren wichtigen Schritt im Rennen um die Top-4-Plätze. Die Gäste aus Niederösterreich erwischten den besseren Start und konnten sich im Laufe der ersten Halbzeit leicht absetzen. Immer wieder fand Stockerau Lösungen im Angriff und hielt die Fivers auf Distanz. Die Wienerinnen blieben zwar dran, mussten zur Pause aber einen 11:13-Rückstand hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeberinnen jedoch deutlich. Schritt für Schritt kämpften sich die Fivers zurück ins Spiel und glichen die Partie in der zweiten Hälfte wieder aus. In der Schlussphase gelang es ihnen schließlich, das Spiel endgültig zu drehen. Mit mehreren wichtigen Treffern setzten sich die Wienerinnen ab und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Beste Werferin der MGA Fivers war Sara Katic mit sechs Toren. Patricia Tomic-Kesina steuerte fünf Treffer bei. Auf Seiten von Stockerau war Diana Michálková mit sechs Toren die erfolgreichste Torschützin. BT Füchse style your smile - Union Korneuburg Damen BT Füchse revanchieren sich für Hinspiel-Niederlage Die BT Füchse style your smile setzten sich im Duell mit den Union Korneuburg Damen mit 27:24 (17:9) durch und revanchierten sich damit erfolgreich für die knappe Niederlage im Hinspiel. Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start in die Partie und konnten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase Schritt für Schritt absetzen. Vor allem offensiv fanden die Füchsinnen immer wieder gute Lösungen und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause deutlich aus. Mit einer komfortablen 17:9-Führung ging es schließlich in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel versuchte Korneuburg noch einmal zurückzukommen. Die Niederösterreicherinnen steigerten sich deutlich und verkürzten den Rückstand im Laufe der zweiten Halbzeit. In der Schlussphase wurde es dadurch noch einmal spannender, doch die BT Füchse behielten die Kontrolle über das Spiel und brachten den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit. Beste Werferin der Gastgeberinnen war Ivana Nikolic mit sieben Treffern. Für Korneuburg traf Chiara Achleitner achtmal. Mario Maretic, Trainer BT Füchse style your smile: „In den ersten 30 Minuten standen wir top in der Deckung und haben, glaube ich, nur neun Tore bekommen. Natürlich kann man den Fokus bei so einer großen Führung nicht über die gesamten 60 Minuten halten. Aber Hut ab – die Mädels haben sich das absolut verdient. Jetzt gehen wir in eine kurze Pause, schalten die Köpfe ab und konzentrieren uns dann wieder auf die nächsten Spiele.“ GKL Krems - Langenlois - UHC Gartenstadt Tulln Aufsteigerinnen schlagen Tulln in letzter Minute GKL Krems – Langenlois sorgte im Niederösterreich-Duell mit dem UHC Gartenstadt Tulln für eine Überraschung und setzte sich in einer dramatischen Schlussphase mit 27:26 (13:10) durch. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start in die Partie und konnten sich früh einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Immer wieder fand GKL Lösungen im Angriff und setzte sich bis zur Pause auf 13:10 ab. Tulln blieb jedoch in Schlagdistanz und arbeitete sich nach dem Seitenwechsel Stück für Stück zurück ins Spiel. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gäste aus Tulln drehten zwischenzeitlich die Partie und gingen in der Schlussphase sogar mit einem Tor in Führung. Doch Krems – Langenlois zeigte große Moral und schlug noch einmal zurück. Zunächst gelang der Ausgleich, ehe Paula Aschauer kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 27:26 erzielte. Beste Werferin der Gastgeberinnen war Naomi Provin mit sieben Toren. Für Tulln trafen Sandra Hart und Nicol Nejedlikova jeweils sechsmal. Trainer Dieter Ripper GKL Krems-Langenlois: „Heute hatten wir – mit Ausnahme von Franzi Deim – alle Spielerinnen zur Verfügung. Nach dem Sieg gegen Dornbirn haben wir heute einfach befreit aufgespielt und verdient gewonnen, da wir über rund 50 Minuten in Führung lagen. Unsere Torfrau Carina hat sehr gut gehalten und hervorragend mit der Abwehr harmoniert. Jede Spielerin hat für die andere gekämpft. Bis zur 20. Minute konnten wir uns klar absetzen, und in der zweiten Halbzeit haben wir die Führung schließlich über die Zeit gebracht. Es war ein tolles Spiel und mit der großartigen Stimmung – auch von den Tullner Fans – eine Werbung für den Handball.“ Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Wir haben das Spiel über weite Strecken auf Augenhöhe gespielt. In erster Linie ist die Niederlage aber auf unsere schwache Chancenauswertung zurückzuführen. Wir hatten unzählige Abschlüsse, konnten aber bei weitem nicht genug davon verwerten und sind dadurch immer wieder in Bedrängnis geraten. Gleichzeitig haben wir auch viele vermeidbare Tore kassiert. Grundsätzlich haben wir gut gespielt, aber eben nicht effizient genug. Zwischenzeitlich haben wir etwas den Faden verloren und lagen mit fünf Toren zurück. Trotzdem habe ich auch in dieser Phase noch daran geglaubt, dass wir das Spiel drehen können. Wie schon letzte Woche gab es am Ende eine hektische Schlussphase, in der wir erneut einige hundertprozentige Chancen liegen gelassen haben. Mit so vielen vergebenen Möglichkeiten kann man aber kein Spiel gewinnen. Wenn wir dann auch defensiv nicht die nötigen Ballgewinne schaffen, wird es natürlich sehr schwer. Heute war einfach ein rabenschwarzer Tag. Jetzt haben wir eine Woche Pause, um ein wenig abzuschalten und die Akkus wieder aufzuladen. Gleichzeitig müssen wir uns auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“ WHA CHALLENGE
SG TV Gleisdorf/HC Weiz - UHC Hollabrunn Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz setzte sich im wichtigen Duell mit Hollabrunn deutlich mit 31:22 (18:9) gegen den UHC Hollabrunn durch. Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start in die Partie und konnten sich früh Vorteile erspielen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase gelang es Gleisdorf/Weiz, sich Schritt für Schritt abzusetzen. Vor allem im Angriff fanden die Steirerinnen immer wieder gute Lösungen und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause klar auf 18:9 aus. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG TV Gleisdorf/HC Weiz das spielbestimmende Team. Hollabrunn versuchte zwar, den Rückstand zu verkürzen, kam jedoch nie entscheidend näher heran. Die Gastgeberinnen kontrollierten das Spiel über weite Strecken der zweiten Halbzeit und brachten den deutlichen Vorsprung souverän über die Zeit. Beste Werferin der Siegerinnen war Viktoria Winter mit acht Treffern. Bright Laeticia Nsoe steuerte sieben Tore bei. Für Hollabrunn war Emma Ringelhahn mit sieben Treffern die erfolgreichste Torschützin. HIB Handball Graz - UHC Eggenburg Der UHC Eggenburg hat das Spitzenspiel der WHA CHALLENGE bei HIB Handball Graz mit 32:31 (16:15) für sich entschieden und damit vorzeitig den Meistertitel sowie den Aufstieg in die WHA MEISTERLIGA fixiert! Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem intensiven Duell auf Augenhöhe. Beide Teams spielten mit viel Tempo und hoher Intensität. Graz erwischte zunächst eine starke Phase und konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen. Eggenburg blieb jedoch ruhig, kämpfte sich wieder heran und drehte das Spiel noch vor der Pause. Mit einer knappen 16:15-Führung für die Gäste ging es schließlich in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange völlig offen. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Schlagabtausch, bei dem keine Seite entscheidend davonziehen konnte. In der Schlussphase lag HIB Handball Graz wenige Minuten vor dem Ende sogar noch mit 31:30 in Führung und hatte damit die Chance, das Aufstiegsrennen noch einmal spannend zu machen. Doch Eggenburg zeigte in den entscheidenden Momenten seine ganze Klasse. Die Gäste drehten das Spiel noch einmal und erzielten kurz vor Schluss den Treffer zum 32:31-Auswärtssieg. Mit diesem Erfolg fixierte der UHC Eggenburg den Meistertitel in der WHA CHALLENGE und damit auch den Aufstieg in die WHA MEISTERLIGA. Beste Werferinnen für HIB Handball Graz waren Elisabeth Trutschnig mit acht Treffern sowie Marina Dobrkovic und Anna Moritz mit jeweils sieben Toren. Für den UHC Eggenburg trafen Anna Schuhäker und Nina Gschwandtner jeweils sechsmal, Sophie Katona steuerte fünf Treffer bei. Perchtoldsdorf Devils - UHC Graz Der UHC Graz hat das direkte Duell um Platz 3 bei den Perchtoldsdorf Devils mit 34:29 (18:16) für sich entschieden. Die Gäste erwischten einen starken Start und setzten sich früh mit mehreren Toren ab. Perchtoldsdorf kämpfte sich im Laufe der ersten Halbzeit wieder heran, dennoch ging Graz mit einer 18:16-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. In der Schlussphase gelang es dem UHC Graz jedoch, sich entscheidend abzusetzen und den Auswärtssieg souverän über die Zeit zu bringen. Beste Werferin der Devils war Hannah Walka mit sechs Treffern. Für Graz traf Stefanie Lindschinger achtmal, Amy Sophie Grassl steuerte sieben Tore bei. UHC Storch Gänserndorf - UHC Admira Wien Der UHC Storch Gänserndorf feierte im Heimspiel gegen den UHC Admira Wien einen wichtigen 32:30-Erfolg (17:14). Die Gastgeberinnen fanden gut in die Partie und konnten sich im Laufe der ersten Halbzeit einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Admira hielt zwar dagegen, dennoch ging Gänserndorf mit einer 17:14-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Admira kam zwischenzeitlich noch einmal näher heran, doch Gänserndorf behielt in der Schlussphase die Kontrolle und brachte den Vorsprung über die Zeit. Beste Werferin der Gastgeberinnen war Julia Götz mit zehn Treffern. Für den UHC Admira Wien erzielte Emilia Jacono zwölf Tore. |




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