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15. Runde der WHA Meisterliga

Im Eröffnungsspiel der 15. Runde in der WHA Meisterliga behaupteten sich die Damen von U.heinekingmedia Korneuburg gegen den UHC Müllner Bau Stockerau. Das Bezirksderby begann ausgeglichen, und die erste Halbzeit entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Mit zwei schnellen Toren kurz vor der Halbzeitpause konnten die Korneuburgerinnen einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine nehmen. In der zweiten Hälfte setzten sich die Gäste dann kontinuierlich Tor um Tor ab und gewannen am Ende souverän. Trainer Gerald Pojmann zeigte sich begeistert von der starken Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben in der zweiten Hälfte sowohl offensiv als auch defensiv hervorragend gearbeitet. Die kompakte Teamleistung hat sich heute den Sieg mehr als verdient."


Der HC Sparkasse BW Feldkirch sicherte sich einen knappen Heimsieg gegen den UHC Gartenstadt Tulln. In einem hart umkämpften und spannenden Spiel, in dem beide Teams nichts zu verschenken hatten, konnten die Vorarlbergerinnen wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Die achtfache Torschützin Nikolina Todorovic führte die Feldkirchnerinnen zum Sieg und betonte: "Wir wollten von der ersten Sekunde an gewinnen. Anfangs hatten wir Schwierigkeiten mit der Abwehr und der schnellen Mitte der Tullnerinnen, aber das haben wir schnell in den Griff bekommen. Am Ende war es unser Kampfgeist und die aggressive Abwehr, die uns den Sieg brachten." Die Tullnerinnen betonten, dass es "kein leichtes Spiel" war und bemängelten vor allem die fehlende Konsequenz im Angriff in der Schlussphase, so Grossberger vom UHC Gartenstadt Tulln.


Die BT Füchse Style your Smile sicherten sich einen Heimsieg nach einer beeindruckenden Aufholjagd gegen die Greenpower JAGS Roomz Hotels WN. Die Steirerinnen hatten keinen guten Start erwischt, und die Gäste gingen in der ersten Hälfte bereits mit vier Treffern in Führung. Doch die Füchse kämpften sich Tor um Tor heran und konnten in der zweiten Hälfte das Spiel drehen, erstmals in der Partie in Führung gehen und am Ende gewinnen. Coach Mario Maretic kommentierte den Sieg: "Dieser Erfolg ist heute ein Geschenk für die harte Arbeit meiner Mädels. Ein entscheidender Schritt zum Sieg war die Umstellung der Abwehr, was die JAGS vor Herausforderungen stellte." Für Martin Fachathaler, den Trainer der Greenpower JAGS Roomz Hotels WN, war die Niederlage überschattet von der Verletzung der Spielführerin Melanie Krautwaschl. Für ihn ist es wichtig, aus den Fehlern zu lernen und den Fokus auf die nächsten Spiele zu lenken.


In einem spannenden Duell empfing HIB Handball Graz den Aufsteiger Union St. Pölten Frauen zu Hause. Die Partie gestaltete sich auf Augenhöhe, und die Grazerinnen konnten knapp mit 13:12 in die Halbzeitpause gehen. In der zweiten Hälfte gelang es der Heimmannschaft, sich zeitweise mit drei Toren abzusetzen und die Führung bis zum Ende zu halten. Eine entscheidende Rolle dabei spielte Topscorerin Katarina Mrazovic, die mit neun Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug. Erwähnenswert ist auch der Wintertransfer auf der Torhüterposition, Teodora Vranic, die sich gut in Graz eingefunden hat und ihre Leistung beim Heimsieg unter Beweis stellte. Die Niederlage ist für die St. Pöltnerinnen nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit besonders bitter. Die rote Karte gegen Patricia Buznean und die blaue Karte gegen die St. Pöltner Bank ermöglichten den Grazerinnen den entscheidenden Vorsprung, so die Sektionsleitung der St. Pöltnerinnen.


In der Begegnung zwischen den MGA Fivers und Hypo Niederösterreich konnten die Wienerinnen in den ersten 15 Minuten gut mit den Favoritinnen aus Niederösterreich mithalten und sie auch immer wieder vor Herausforderungen stellen. Doch dann setzte sich Hypo durch. Die längere Bank und die geballte Routine von Feri Kovacs Team führte am Ende zu einem klaren Auswärtssieg. Damit bleibt HYPO weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der WHA Meisterliga. Ines Rein von Hypo zeigt sich erfreut über den Sieg: „Auch wenn MGA in der ersten Hälfte sich immer wieder herankämpfte, konnten wir doch die Überhand behalten, viel ausprobieren und auch die jungen Spielerinnen haben ihre Einsatzzeiten bekommen. Es war ein cooles Spiel.“


Im Aufeinandertreffen der Verfolger empfang der Tabellenzweite SC witasek Ferlach den Tabellendritten 7DROPS WAT Atzgersdorf. Das erwartete kampfbetonte Spiel war über den gesamten Spielverlauf äußerst ausgeglichen. Mit einer knappen Führung von +1 Führung konnten die Ferlacherinnen einen minimalen Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen. Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich ausgeglichen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende teilten sich die Mannschaften die Punkte und das Spitzenspiel endete mit einem 21:21 Unentschieden. Anna Buchbauer vom SC witasek Ferlach: „Wir lagen bis kurz vor Schluss noch in Führung, aber am Ende verloren wir leider die Konzentration.“


Ergebnisse der WHA Meisterliga auf einen Blick:



02.02.24, 19:00 UHC Müllner Bau Stockerau - U. heinekingmedia Korneuburg 27:34

03.02.24, 18:00 HC Sparkasse BW Feldkirch - UHC Gartenstadt Tulln 25:24

03.02.24, 19:00 BT Füchse Style your Smile - Greenpower JAGS Roomz Hotels WN 29:24

04.02.24, 18:00 HIB Handball Graz - Union St.Pölten Frauen 26:23

04.02.24, 18:00 MGA Fivers - HYPO NÖ 28:42

04.02.24, 18:00 SC witasek Ferlach - 7DROPS WAT Atzgersdorf 21:21




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