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Wird HYPO Niederösterreich vorzeitig Meister oder kämpfen sich die 7DROPS WAT Atzgersdorf ins dritte Spiel?

Das erste Spiel in der Finalrunde war ein Kampf auf Augenhöhe und beide Mannschaften zeigten ihre Klasse. Erst zum Ende des Spiels konnten die Niederösterreicherinnnen das Spiel drehen und ihr Heimspiel 25:22 gewinnen. Obwohl Hypo Niederösterreich mit dem 1:0 in der Serie einmal mehr die Favoritenrolle unterstreicht, haben die Atzgersdorferinnen bereits bewiesen, dass sie mit dem Serienmeister mithalten können und diesen auch vor Herausforderungen stellen. Wir dürfen also gespannt sein, ob sich Hypo vorzeitig als Meister krönt oder sich die 7DROPS WAT Atzgersdorf ins dritte Spiel kämpfen.


Eine tragende Rolle zur starken Leistung im ersten Finalspiel für die Atzgersdorferinnen trug Torfrau Nicole Ivkic, die mit etlichen Paraden ihr Team im Spiel gehalten hat und die Niederösterreicherinnen immer wieder vor Herausforderungen stellte. Vor dem zweiten Spiel zeigt sie sich optimistisch und glaubt an den Sieg.


Es wartet das zweite Spiel im Finaldurchgang auf euch. Mit einem Sieg gleicht ihr in der best-of-three Serie auf 1:1 unentschieden aus und könnt die Chance auf den Meistertitel wahren. Wie sehr ist das in euren Köpfen?

Uns ist bewusst, dass der Rekordmeister mit einer besseren Ausgangslage ins zweite Finalspiel geht. Allerdings wissen wir auch, dass in unseren letzten beiden Begegnungen der Sieg zum Greifen nahe gewesen ist. Mit diesen Hintergedanken werden wir am Freitag erneut angreifen. Wir wollen gewinnen.


Ihr habt im ersten Finalspiel HYPO Niederösterreich lange vor Herausforderungen gestellt und vor allem hast du deiner Mannschaft mit vielen freien Paraden geholfen. Worauf wird es ankommen, dass man diesmal am Ende als Sieger vom Feld geht?

Es wird wichtig sein, von Anfang an gut ins Spiel zu kommen und Hypo nicht davonziehen zu lassen. Wenn uns das gelingt, wird es meines Erachtens wieder eine spannende Partie. Um zu gewinnen, müssen wir den Fokus über 60 Minuten beibehalten. Ein Leistungsabfall in den letzten Spielminuten hat uns schon oft das Genick gebrochen. Nun gilt es, das zu verhindern.


Was habt ihr aus dem Hinspiel mitgenommen?

Wir haben bereits im Cup-Halbfinale gemerkt, wozu wir in der Lage sind. Ich denke, dieses Finalspiel hat das Ganze nochmal untermauert.


Wenn man HYPO Niederösterreich hört, dann ist das immer der Favorit. In den letzten Begegnungen habt ihr aber immer wieder gezeigt, dass ihr mit ihnen auf Augenhöhe agiert. Wie nimmst du das wahr?

Hypo war lange Zeit unantastbar. Doch in den letzten Jahren zeigten sie hin und wieder Momente der Schwäche. Ich bin der Meinung, dass wir an ihnen dran sind. Wir lassen uns vom Favoriten nicht so leicht abschütteln. Wir sind ein gutes Team und werden unser Bestes geben. Natürlich glaube ich daran, dass wir gewinnen können. Denn wer nicht an sich glaubt, hat bereits verloren.


Wie groß ist die Vorfreude auf das Spiel in eigener Halle und mit den eigenen Fans im Rücken?

In der eigenen Halle zu spielen, ist immer am schönsten. Ich glaube, dass die Fans gar nicht wissen, wie wichtig sie für uns sind und was für eine Atmosphäre sie erzeugen. Natürlich hoffe ich, dass auch am Freitag die Halle voll sein wird und uns den Rücken stärkt, denn Atzgersdorf hat unglaubliche Fans.



Mit sechs Treffern war Patricia Kovacs die beste Werferin ihrer Mannschaft und konnte einen wesentlichen Beitrag zum ersten Sieg in der Finalrunde leisten. Ihre Einschätzungen und was sie sich vom Auswärtsspiel in Atzgersdorf erwartet, hat die Teamspielerin in den folgenden Fragen beantwortet.


Es wartet das zweite Spiel im Finaldurchgang auf euch. Ihr habt in eigener Halle den ersten Sieg eingefahren. Gibt das Sicherheit?

Es gibt auf jeden Fall Sicherheit, aber zurücklehnen dürfen wir uns nicht. Wir haben im ersten Finale das Spiel erst am Schluss gedreht, aber genau das zu schaffen gibt uns schon ein gutes Gefühl.


Im ersten Spiel habt ihr gut gestartet, doch dann haben die Atzgersdorferinnen aufgeholt und dagegen gehalten. Würdest du sagen, die klare Favoritenrolle liegt dennoch bei euch?

Wir gehen schon als Favorit in die Saison und auch in die Finalspiele, dennoch würde ich nicht sagen, dass wir der klare Favorit sind. Wir haben uns vor Beginn der Saison vorgenommen, dass wir ungeschlagen die Saison beenden wollen und dafür werden wir alles geben.


Ihr habt mit dem Sieg in Wien die Chance, den Meistertitel bereits nach zwei Spielen zu holen. Verspürst du Druck oder Vorfreude?

Die Gefühlslage ist gemischt, klar freuen wir uns sehr auf das Spiel, aber als Favorit und mit HYPO Niederösterreich verspürt man immer Druck. Das hat man auch schon im Spiel am Sonntag gesehen, wo wir uns zwischenzeitlich sehr schwergetan haben, mit dem Druck umzugehen. Wenn man aber zu Hypo Niederösterreich wechselt, dann muss man lernen damit umzugehen.


Was habt ihr aus dem Heimspiel gelernt und was wollt ihr vielleicht anders machen?

Das wird sich erst am Freitag zeigen, aber wir haben uns definitiv vorgenommen, dass wir unsere Chancen besser verwerten wollen und geduldiger vor dem Tor agieren. Es wird sicher kein schönes Spiel, sondern ein erneuter harter Kampf. Immerhin ist es ja auch ein Finalspiel.


Wie groß ist die Vorfreude auf das vielleicht letzte Spiel in dieser Saison?

Die Vorfreude ist groß, für einige Spielerinnen ist es auch das letzte Spiel der Karriere und es wird definitiv ein sehr emotionales Spiel für uns alle werden.




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