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HYPO Niederösterreich und die 7DROPS WAT Atzgersdorf lösen das Ticket für die Finalspiele

Die Halbfinalspiele in der WHA-Meisterliga sind gespielt und mit HYPO Niederösterreich und den 7DROPS WAT Atzgersdorf gibt es die Neuauflage des letztjährigen Finals.

Hypo Niederösterreich gewann auch sein Heimspiel gegen den UHC Müllner Bau Stockerau am Ende klar und die 7DROPS WAT Atzgersdorf konnten ihren Vorteil aus dem Heimspiel gut nutzen und mit einem knappen Sieg in Ferlach ins Finale einziehen.Mit dem klaren Auswärtserfolg im ersten Halbfinalspiel traf Hypo Niederösterreich nun zu Hause in der Südstadt auf den UHC Müllner Bau Stockerau. Im Halbfinal-Rückspiel legten die Stockerauerinnen mit einem 3:0 Lauf einen fulminanten Start hin und HYPO Niederösterreich konnte erst in der 5. Minute ihren ersten Treffer vor heimischem Publikum erzielen. Die Stockerauerinnen waren in der Abwehr aggressiv und erzielten im Angriff vor allem durch die wurfgewaltige Melissa Begovic ihre Treffer, was den Favoriten immer wieder vor Herausforderungen stellte und Hypo Trainer Feri Kovacs zu einem frühen Timeout zwang. Bis zur Halbzeitpause konnten die Gastgeberinnen den Rückstand jedoch ausgleichen. Dabei war es vor allem Nina Neidhart, die ihre individuelle Klasse unter Beweis stellte. Nach einer starken ersten Hälfte der Gäste ging es mit einem 13:13 Unentschieden in die Kabinen. Nach der Halbzeitpause konnte Hypo dann zwar mit vier Toren in Folge das erste Mal die Führung etwas ausbauen, dennoch kamen die Stockerauerinnen zwischenzeitlich wieder bis auf ein Tor heran. Hypo gab die Führung aber nicht mehr aus der Hand, gewinnt am Ende und zieht somit das erste Ticket für die Finalspiele. Patricia Kovacs zum Spiel und zum Finaleinzug: „Wir haben die erste Hälfte völlig verschlafen, sind nicht kompakt genug in der Abwehr gestanden und haben zu viele Fehler gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir es dann besser gemacht, aber im Hinblick auf die Finalspiele müssen wir uns definitiv steigern.“Jürgen Tomek zeigt sich zufrieden mit der Abschiedsleistung seiner Mannschaft: „Die Mädels haben endlich gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Leider haben wir diese Leistung im ersten Halbfinalspiel nicht abrufen können. Jetzt geht es für die Mannschaft in die wohlverdiente Pause und für mich in die heiße Phase der Planung für die kommende Saison.“





Im zweiten Halbfinalspiel empfing der SC witasek Ferlach die 7DROPS WAT Atzgserdorf. Mit einem neun Tore Vorsprung reisten die Wienerinnen nach Kärnten. Luca Tesche und ihre Mannschaft starteten in der Ballspielhalle Ferlach stark in die Partie. Nach acht gespielten Minuten stand es bereits 6:1 für die Gäste, doch die Heimmannschaft gab sich nicht vorzeitig geschlagen und kämpfte sich Treffer um Treffer heran und konnte bis zur Halbzeit auf ein 13:13 Unentschieden stellen. Vor allem war es wie schon im Hinspiel immer wieder Viktoria Marksteiner, die in dieser Phase wertvolle Treffer für ihr Team erzielen konnte. Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, doch dann setzten sich die Atzgersdorferinnen erneut auf drei Tore ab, was Ferlachs Trainerin Iva Kanjugovic zum frühen Timeout brachte. Die Kärntnerinnen nutzten dieses und konnten in der 46. Minute erneut ausgleichen. Wieder einmal war es Viktoria Marksteiner, die Verantwortung übernahm und den Treffer zum Ausgleich erzielte. Doch mehr als ein Unentschieden war für die Heimmannschaft nicht mehr drinnen, denn es waren erneut die Gäste, die sich mit drei Treffern in Führung bringen.

Obwohl die Damen vom SC witasek Ferlach bis zum Schluss auf einen Treffer verkürzen konnten, reicht es am Ende nicht für mehr. Am Ende feiern die 7DROPS WAT Atzgersdorf auch im zweiten Halbfinale einen Sieg und folgen damit Hypo Niederösterreich ins Finale, wo es eine Neuauflage des letztjährigen Finaldurchganges geben wird. Florian Hössl Co. Trainer der Atzgersdorferinnen zum Spiel: „Wir haben einen fulminanten Start hingelegt, aber haben dann ab der 10. Minute zu viele einfache Fehler gemacht und von da an war das Spiel auch bis zum Ende ausgeglichen.“




Ergebnisse der WHA Meisterliga auf einen Blick:


11.05.24, 20:20 Hypo Niederösterreich - UHC Müllner Bau Stockerau 31:24

12.05.24, 18:00 SC witasek Ferlach - 7DROPS WAT Atzgersdorf 25:26

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